WALDfreiZEIT
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WALDfreiZEIT- Aktivität

Finden, Sammeln und Verarbeiten von Pilzen und Schwammerln.

Beim Pilzesuchen sollte es Ihnen in erster Linie nicht um Sammelerfolg und reiche Ernte gehen, sondern um das genussvolle Naturerlebnis und das Glücksgefühl. Das Suchen sei das Schöne, nicht nur das Finden, bzw.: „Der Weg sei das Ziel!“
Nehmen Sie nur so viele Pilze mit, wie Sie auch wirklich verwenden können. Lassen Sie Pilze lieber im Wald und für den/die NächsteN stehen, anstatt sie zu Hause verderben zu lassen, weil Sie mit der Verarbeitung nicht rechtzeitig fertig werden. Kommen Sie lieber ein anderes Mal wieder.
Gewerbliche Pilzesucher, die Ihren Fund an der Sammelstelle verkaufen, sind bei uns nicht willkommen.

Stein- und HerrenpilzfreundINNEN bietet WALDfreiZEIT in der Waldwirtschaft Hubertushof eine Sensation, die sich „wundersame Pilzvermehrung“ nennt.
Dazu ist aber die Mitarbeit der PilzesucherInnen erforderlich:
Bitte sammeln Sie alle Putzabfälle von Steinpilzen getrennt, und geben Sie diese an der Putzabfall-sammelstelle beim Forsthaus ab. Diese Abfälle werden speziell weiter behandelt und wieder im Wald ausgebracht, womit ein sensationelles Wachstum von Pilzen erzielt wird. Sie legen sich damit ein gutes Fundament für ein weiteres erfolgreiches Pilzsucherlebnis.

BITTE BEACHTEN!:
Auf einer kleinen gekennzeichneten Fläche (neben der Forsthütte) ist das Sammeln der Pilze untersagt, da dort Versuche laufen, die einer ständigen Kontrolle unterliegen. Das Ziel ist, mit diesen Ergebnissen weitere Methoden der Pilzvermehrung zu entwickeln, damit Sie auch in Zukunft immer ein volles Körberl nach Hause bringen.

Das Pilze- und Schwammerl-Sammeln ist ansonsten im gesamten Revier von WALDfreiZEIT unbegrenzt erlaubt. Es gibt natürlich bevorzugte Stellen, die besonders ergiebig sind, aber die wollen wir nicht gleich verraten, sondern Ihnen die Lust am Suchen nicht nehmen. Zu beachten sind freilich die Jahreszeit und die Niederschläge: Es ist ja kein Geheimnis, dass nach einem warmen Regen die Schwammerln sprichwörtlich nur so aus dem Boden schießen.

Die wichtigsten weiteren hiesigen Speisepilze und Schwämme sind:

Eierschwammerl bzw. Pfifferling
Rotkappe
Birkenpilz
Schopftintling
Grüner Täubling
Reifpilz
Parasol
Wiesenchampion
Hallimasch
Schafsporling

Noch etwas: An toten Bäumen wachsen Baumschwämme, die für Bastelarbeiten und als Abstellregal zu verwenden sind.

Verarbeitung:
Transportieren Sie Pilze und Schwammerl möglicht in einem Korb oder Karton, damit sie nicht schwitzen und schon am Heimweg verderben.

Alle Pilzarten schmecken am besten frisch, ob gekocht, gebraten oder gebacken.
Alle Röhrenplize können getrocknet werden, wenn sie fein aufgeschnitten, locker aufgelegt werden. Dazu eignet sich ein am Balkon aufgespanntes feinmaschiges Netz oder ein alter Vorhang, sodass die Pilze auch von unten gut belüftet sind. Besonders gut gelingt es mit einem Dörrapparat.
Alle Arten lassen sich auch gut durch Einkochen konservieren.

Einkochrezept:
Die gewaschenen und grob geschnittenen Pilze oder Schwämme mit Salz und nur ein wenig Wasser in Topf geben und unter öfteren Rühren aufkochen. Den Schaum, der sich an Oberfläche bildet kann man abschöpfen, damit nichts übergeht. In separatem Topf 1/4 Einkochessig, 3/4 Wasser, Pfeffer, Estragon, Lorbeer und Gewürze und Kräuter nach Belieben aufkochen.
Wenn die Pilze weich sind, abseihen und in Gläser geben und mit dem heißen Gewürzessig auffüllen. Zuletzt einen Löffel Oliveröl drüber und verschließen. Eine herrliche Antipasta oder Beilage für Jause und viele Gerichte ist fertig.

Nicht vergessen:
Für Zufahrt, Parken und fürs Pilzesammeln bei WALDfreiZEIT brauchen sie eine Fahr-Erlaubnis  und Sammelbefugnis

Wir wünschen Ihnen ein kräftiges "Schwammerl- und Pilz- Heil"!


WALDfreiZEIT Pilze



Presseaussendung und Bericht:

Steirischem Waldbauer ist die wundersame Pilzvermehrung gelungen.

Dem Mürztaler Forstmann Sepp Rothwangl ist eine Pilz-Sensation gelungen. Der passionierte Pilzesucher hat durch langjährige Beschäftigung mit Herren- und Steinpilzen eine Methode gefunden das Pilzwachstum zu beeinflussen.
„Ich bin zufällig darauf gekommen, wie es funktioniert; warum es geht kann ich noch nicht erklären", sagt „der pfiffige" Waldbauer, der auch als sternkundiger Teufelstein-Experte bekannt ist.
Durch seine noch geheime Methode wachsen manchmal bis zu 10 Pilze pro Quadratmeter Waldboden und auch ungeübte Pilzsucher werden fündig.
Rothwangl macht seinen Erfolg in seiner gut beschilderten Waldwirtschaft der Öffentlichkeit mit dem Projekt WALDfreiZEIT zugänglich. Für Euro 2,-/Kfz und die Waldfrüchtesammelerlaubnis (3.-/Pers.) kann man einen ganzen Tag lang nicht nur Pilze sondern auch Beeren in seinem 120 ha großen Wald  sammeln und sich darin erholen und Freude am Walderlebnis haben. Die Beiträge sind bei den Zufahrtswegen am Pretalsattel bei Veitsch und im Scheibsgraben bei Wartberg zu entrichten. Ein Leitfaden und ein Lageplan hilft den Pilzesuchern und gibt wichtige Tips. Aktuelle Informationen kann man auch übers Internet erhalten.
Es gibt dabei allerdings einige Auflagen. Kein Müll darf im Wald zurückgelassen werden und die Putzabfälle der Pilze sind in einem Sackerl getrennt zu sammeln und an der eigens dafür eingerichteten Sammelstelle beim Forsthaus abzugeben. "Ich brauche die Pilzabfälle für die Vermehrung der Pilze, Doch auch spezielle Waldbewirtschaftung fördert das Pilzwachstum" gibt Rothwangl sein Geheimnis preis. Nach einer speziellen Behandlung impft er seinen Waldboden mit dem Substrat der Abfälle. Paradoxerweise hat der ehemalige Pharmareferent mit dem Tätigkeitsbereich Fungizide (Pilzbekämpfung) hat nunmehr die Seite gewechselt und fördert mit seiner Methode das Pilzwachstum.



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