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Rundbrief 10: Protokoll Klasnic-Kommission-Sitzung / Mahnwache / Kreuzdebatte

LiebeR GleichgesinnteR,
hier die heutigen Themen:

1.
Persönliches Gedankenprotokoll der Sitzung vom 3. Dez. 010 von Klasnic-Kommission (KK) mit der Plattform Betroffen.at durch Sepp Rothwangl
 
Ich war von Herrn Purkarthofer über diesen Termin informiert und eingeladen worden als offizieller Sprecher der Plattform mitzukommen. Dazu muss ich sagen, dass ich persönlich es als entwürdigend ablehne in meiner eigenen Sache an die KK heranzutreten. Als Vertreter der Plattform habe ich damit aber kein Problem.
Wir erschienen pünktlich im Büro der Kommission, aber schon vor Beginn schien die Besprechung nicht unter einem guten Stern zu stehen, woran ich vielleicht nicht unbeteiligt war. Herr Hösele, PR-Manager von Frau Klasnic und ÖVP-Bundesrat, zeigte sich sehr aggressiv und ungehalten, dass Dr. Schostal, Anwalt der Plattform, weitere Personen zur Besprechung mitbrachte, woraufhin ich eigentlich schon wieder gehen wollte. Dann kam Frau Klasnic und begrüßte jeden einzelnen demonstrativ freundlich mit „Grüss Gott“. Als ich an der Reihe war, antwortete ich mit „Ich bin kein Gott“, was Menschen meist humorvoll mit einem Lächeln beantworten. Frau Klasnic schien jedoch persönlich getroffen.
Schließlich wurden ein paar Sessel zusätzlich um den Tisch postiert und die Sitzung fand statt.
 
Die Teilnehmer auf Seite der KK waren (in der Reihenfolge, wie sie Platz nahmen):
Dr. Kurt Scholz
Prof. Herwig Hösele,
LH a.D. Waltraud Klasnic
Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller
Dr. Hubert Feichtlbauer
Hon.-Prof. Dr. Udo Jesionek
Mag. Caroline List
Mag. Ulla Konrad
Brigitte Dörr
 
Die Teilnehmer auf Seite der Plattform waren:
Eine Dame von Betroffen
Die Sekrätärin von Dr. Schostal
Dr. Werner Schostal
Mag. Jakob Purkarthofer
Sepp Rothwangl
Eine weitere Dame von Betroffen
 
Die Sitzung begann mit einführenden Worten von Klasnic und dass dieser Termin eine Fortführung des Gesprächs vom 7. Juli sei.
Dr. Schostal ging dann näher auf rechtliche Fragen ein und forderte von der Kommission Transparenz ein, wie und nach welchen Kriterien es zur Aufteilung der Entschädigungsummen in den vier Kategorien komme. Diese Frage wurde im Wesentlichen von Mag. List dahingehend beantwortet, dass man sich an vergleichbaren Entschädigungssummer der ordentlichen Gerichte orientiere, die Verfahren aber hier einfacher, schneller und unbürokratischer abliefen. Auf der Basis eines 10-stündigen Clearings, das jedeR Betroffene mit einen Traumatherapeuten durchführen muss, der daraufhin einen formalisierten Bericht an die Kommission liefert, entscheidet dann die Kommission über die Entschädigung, die nie den Schaden wiedergutmachen kann, sondern nur eine Geste ist.
Mehrere Kommissionsmitglieder forderten die Plattform auf Betroffene, die mit der Plattform Kontakt aufnahmen, doch an die KK weiterzuleiten, was von Purkarthofer dahingehend beantwortet wurde, dass viele Betroffene eben das nicht wollen.
Purkarthofer verteilte eine Liste von Forderungen, welche für die Plattform entscheidend wären, um mit der KK zusammenzuarbeiten, wobei die Unterlassung der Bezeichnung „unabhängig“ und die Mithilfe bei der Aufklärung von Vertuschungsfällen durch Kardinal Schönborn die Hauptpunkte waren.
Das Klima wurde daraufhin zusehends heißer und schließlich meldete ich mich zu Wort, um meine Sichtweise zu erläutern.
„Als Staatsbürger Österreichs ist es für mich entwürdigend, mich an eine Kommission zu wenden, die von genau jener Organisation eingesetzt wurde, durch die ich geschädigt wurde und wo kein einziger Vertreter Betroffener ist. Ich finde es ungeheuerlich, dass österreichische Parlamentarier (mit Ausnahme der Grünen und einigen Sozialisten) sich weigern sich politisch für eine Aufarbeitung der kirchlichen Fälle einzusetzen sondern sagen, dafür sei die KK zuständig (Stadler, Neugebauer u.v.a.)
Ich strebe an, dass mein Fall von einem ordentlichen unabhängigen Gericht beurteilt wird. (Ein Vergleich zu einem KK Entscheid wäre für mich ein Mafia-Opfer, das sich einem Mafia-Urteil unterziehen würde.) Ich habe mich deshalb an die Finanzprokuratur gewendet, da der Staat als wichtiger Geldgeber der Kirche seine Aufsichtspflicht verletzt hat und ich deshalb auch den Staat in seine Verantwortung ziehe. Nach dem ich in die Öffentlichkeit ging, haben so viele Menschen mit mir Kontakt aufgenommen, die auf das Schwerste geschädigt wurden und wo diese Schädigung von kirchlicher Seite benutzt wurde, sie weiter zu schädigen, in Abhängigkeit zu halten und geradezu auszubeuten. Das Leid und die Situation scheinen Vielen derart aussichtslos, dass der Suizid als einziger Ausweg bleibt. Ich selbst fühle mich wie einer, der aus dem Kuckucksnest geflogen ist, weil ich mir seinerzeit und bis heute eine Therapie geleistet habe, und zum Glück die Eigenmittel dazu hatte.
Im Weiteren finde ich es seltsam, dass in Kathweb Herr Plank[1] schreibt, dass sich der 60-Jährige, der den Staat klagen will, doch an die KK wenden solle, wo doch mein Fall seit fast einem Jahr der Grazer Ombudstelle bekannt ist, und die KK jederzeit von der Finanzprokuratur oder auch von mir meine Sachverhaltsdarstellung mit Angabe meiner Schädigung von ca. € 680.000.- und meine eidesstattliche Erklärung anfordern kann. Überdies habe ich auf die Frage der Grazer Ombudstelle, was man für mich tun könne, ich schon geantwortet, nämlich, dass man mir ein Angebot machen solle. Mein Fall liegt offen auf dem Tisch, ich brauche keine von der KK angebotene Anonymität mehr und denke ein Clearing, das ich von Scientology her kenne, möchte ich nicht machen.“
Feichtelbauer stellte mir daraufhin die mir respektlos und fast gehässig erscheinende Frage: „Was machen Sie dann mit dem Geld, das wir ihnen dann nachschmeissen?“ (sic!)
Meine Antwort war: „Ich weiss nicht, ob ich es dann aufhebe, wenn sie mir das Geld nachschmeissen, oder ob es jemand anders aufhebt, was sie da nachschmeissen, aber ich glaube ohnehin nicht, dass sie mir etwas nachschmeissen werden.“ (in Gedanken überkam es mich, dass Feichtelbauer mit diesem Wort „schmeissen“ eigentlich ein Wort ohne den Buchstaben „m“ ausdrucken wollte und bin froh, dieser seiner Kirche nicht anzugehören)
Scholz wendete sich mit Bedenken an mich vorsichtig zu sein, denn ich könnte wie Kohlhaas enden, den er literarisch zwar sehr bewundere. Mein Eindruck war, dass er mir dadurch drohend den Boden unter den Füßen wegziehen will und mich in Abhängigkeit der KK bringen möchte. Ich entgegnete daraufhin: „Ein Kohlhaas möchte ich nicht werden, ich sehe aber in der Annahme des Angebotes eine Präjudizierung für ein späteres ordentliches Gericht. Aber meine Aktivität hat auch sozialpolitische Ziele, nämlich den pädokriminellen Täter-Opfer-Kreislauf, der in der Katholischen Kirche durch ihren Anspruch wahrhaftig zu sein einen besonders gefährlichen Boden findet. Die Aufarbeitung dieses Problems sehe ich bei der KK nicht, denn es gibt keinerlei, auch nicht anonymisierte Fallbeispiele, keinerlei Statistiken, nichts über die Mechanismen und Wege, wie es zu den Misshandlungen, Nötigungen und Vertuschungen kam.“
Besonders Mag. List kündigte in Antwort darauf wissenschaftliche Aufarbeitung und Publikationen an, die aber noch dauern werden und man der KK dafür noch Zeit geben müsse.
Mag. Konrad wendete noch ein, dass der Ausdruck Clearing ein in der Psychologie allgemein üblicher Ausdruck sei, und sie nichts dafür könne, wenn dieser auch von Scientology verwendet wird.
Es kam in der Folge zu Schreiangriffen gegen Purkarthofer, wonach ich die Sitzung dann fast zugleich mit Jesionek verließ.
 
Purkarthofer teilte mir später mit:
„Die Kommissionsmitglieder allen voran Scholz, Feichtelbauer und der schon erwähnte Höselele wurden immer ungehaltener. Sie wollten kein Gespräch, sie wollten den Betroffenen und deren Vertretern den „Kopf waschen.“ Eigentlich hätten wir spätestens an dieser Stelle das „Gespräch“ abbrechen sollen. Es wurde klar, dass die KK auf keinen einzigen Punkt unserer Koopertionsbedingungen eingehen will, ja eben nicht eingehen darf. Es wurde einmal mehr klar, dass es sich um eine Kommission der Kirche handelt. Purkarthofer lobte zwar grundsätzlich das Engagement der Gruppe, wies aber auch darauf hin, das die Einsetzung dieser Kommission durch die Kirche und damit letztlich durch die Täter selbst eine Verhöhnung der Betroffenen ist und demokratiepolitisch unannehmbar sei. Er sprach von einer Paralleljustiz durch die Kirche, die als solche Scharia-ähnlich sei. Das erzürnte die Kommissionsmitglieder noch weiter. Purkarthofer brachte den Vorschlag ein, eine übergeordnete und unabhängige Kommission einzurichten. Auch das wurde postwendend abgelehnt. Zusammenfassend konnte man den Eindruck gewinnen, dass die KK völlig ausgebrannt ist, sich ihrer demokratiepolitischen Bedenklichkeit und ihrer Abhängigkeit von Schönborn erst jetzt voll bewusst wurde. Nur so lassen sich der extrem feindliche Umgangston und die massive Aggression die von Ihnen ausging erklären. Besonders negativ sind Hösele (er war am Rande der Handgreiflichkeit), Scholz und Feichtlbauer aufgefallen. Einzig Frau Mag. Konrad wollte ausgleichend wirken. Frau Klasnic selbst wirkt sehr gereizt und ausgebrannt, was sie nicht davon abhielt die „Ober-Vorsitzende“ zu spielen.“
 
 
Ein Resümee:
Gesellschaftspolitisch bewirkt die Einberufung der KK durch den Kardinal bis jetzt, dass dieser durch das Gesetz des Handelns scheinbar die Aufarbeitung dieser Verbrechen an sich genommen hat, eine Pflicht, welche die Mehrheit der Politiker bisher verschlafen und zum Teil bewusst versäumt haben. Das Angebot der Kirche an die Betroffenen ihnen durch KK peinliche Aussagen vor öffentlichen Gerichten zu ersparen und nicht an die Öffentlichkeit gezerrt zu werden, und trotzdem eine Geste der Entschädigung zu erhalten, mag für viele Betroffene der Opferseite verlockend sein, hat aber in Wahrheit den Zweck, dass damit dem Ansehen der Täterseite so wenig wie möglich geschadet wird. „Das Ansehen des Hauses war ihm wichtiger als das Leiden eines Schülers,“ lautete wortwörtlich das Einbekenntnis des jetzigen Generaloberen der Marianisten über den seinerzeitigen Internatsdirektor, der meinen Fall vertuscht und mich mit einem Schweigegebot mundtot gemacht hat. Den Schein wahren - den Heiligenschein, der in Wahrheit nur Scheinheiligkeit ist, ist auch das Ziel der Aktion des Kardinals mit der KK. Um das Ansehen zu verteidigen wird jedes Mittel verwendet und jedes Leid in Kauf genommen. Wie der Fall Groer zeigte, reicht diese Denkweise bis in die allerhöchste Spitze der katholischen Hierarchie. Der seinerzeitige Kardinal erhielt vom polnischen Papst Redeverbot über die Anschuldigen durch Josef Hartmann u.a. In einem profanen Umfeld nennt man so eine Praxis Omerta. Eine Praxis, die nun sogar dem Canonisierungsprozess von Johannes Paul II. im Weg steht.[2] Dass diese Praxis gestern noch lebte - in Altötting- dem bayrischen Umfeld des jetzigen Papstes, zeigt das jüngst erschienene Buch Pater B.[3]
Wann schaut man endlich auf die dunkle Kehrseite der Wunder in Kirche, die durch das Eingreifen Gottes erklärt werden? Wann erkennt man die Ursachen der bisher oft unerklärlichen mentalen Desaster wie Schizophrenie, über die neue Studien zeigen, dass 50% der daran Erkrankten in ihrer Kindheit pädosexuell misshandelt wurden[4]. Auch wenn es stimmen sollte, wie Prof. Haller bei einem vorigen Termin verniedlichend sagte, man könne sexuell misshandelte Kinder jetzt relativ gut therapieren, so bedarf es der Möglichkeit diesen Kindern diese Therapie zukommen zu lassen. Dies wird aber nicht möglich sein, wenn weiterhin ein tabuisierender Schutzmantel des Schweigens sowohl über diese geschändeten Kinder als auch über die Täter und deren Helfer oder Hehler gelegt wird.
Das Kirchenschiff ist zum Seelenverkäufer verkommen mit der Klasnic-Kommission als Rettungsboot, um durch die Rettung schiffbrüchiger Seelen Seereisenden das Gefühl zu geben, Kreuzfahrten wären damit wieder sicher.
 
 
P.S.:
Jetzt nachträglich, betreffend der respektlosen Worte von Dr. Feichtelbauer kommt mir in der Vorstellung ein Bild in den Sinn, wie mich in baldiger Zukunft Dr. Feichtelbauer händefaltend bittet, doch das Angebot der KK anzunehmen, damit die Kirche nicht noch größeren Schaden nimmt, wenn alle Tatsachen auf den Tisch kommen, von denen er keine Ahnung hat, dass ich sie weiß.
Auch Dr. Scholz würde ich gerne zum Thema Kohlhaas ins Stammbuch schreiben, dass speziell einem deklarierten Gegner gegenüber die Mahnung zur Vorsicht meist wohl eher wie eine Drohung gemeint ist, aber bei mir wirkungslos ist, denn wer wie ich nach einem missglückten Suizid wie vom Toten auferstanden ist, hat vor nichts mehr Angst. Eine Fehleinschätzung meiner Lage kann er ruhig mir überlassen. Aber, um bei der Literatur zu bleiben, würde ich Dr. Scholz auch gerne fragen, ob er nicht die Parallele der KK zum Zerbrochenen Krug erkennt, obwohl in der Liste der Vornamen des Kardinals Adam nicht vorkommt?

[1] http://www.kathweb.at/content/site/nachrichten/database/35097.html
[2] TV Film: KEIN WUNDER FÜR DEN PAPST http://www.wellenreiter.tv/produkte/reportagen/kein-wunder-fuer-den-papst-tag7-wdr.html
[3] Norbert Blaichinger: Pater B. Eine Dokumentation. Ranshofen 2010
[4] Volkmar
Aderhold: Aktuelle Hypothesen zu sozialen Ursachen von Psychosen und
Schizophrenie - Viele Wege in Psychosen
http://lubis.lbg.ac.at/de/termine/subjektive-seite-schizophrenie-schizophrenie-bewegung

 Sepp Rothwangl, am 6.12.010


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2.
Aktion von Religion ist Privatsache und dem Zentralrat der Konfessionsfreien

Am 29.11.2010 haben die Richter des Verfassungsgerichtshofes die Beratungen zu einer aus gesellschaftspolitischer Sicht hochbrisanten Beschwerde aufgenommen.  

Seit 19.12.2009 ist ein Individualantrag gegen zwei Bestimmungen des Niederösterreichischen Kindergartengesetz 2006 beim Verfassungsgerichtshof anhängig. Bei der ersten relevierten Bestimmung handelt es sich um die Pflicht, Kreuze in ÖFFENTLICHEN Kindergärten, in den mehr als die Hälfte der Kinder einem christlichen Glauben angehören, anzubringen. Bei der zweiten angefochtenen Bestimmung handelt es sich um den gesetzlich vorgeschriebenen Beitrag, den der ÖFFENTLICHE Kindergarten der religiösen »Bildung« ALLER Kinder zu leisten hat.

Beide Bestimmungen führen zu einer Verletzung der negativen Religionsfreiheit des Beschwerdeführers, also sein Recht, sein Leben frei von Religion gestalten zu dürfen. Als konfessionsfreier, weltoffener und pluralistisch gesinnter Erwachsener fühlt er sich in seinen Gefühlen verletzt, wenn er sein Kind »unter dem Kreuz« erziehen lassen muss. Ferner betrachtet er die (Zwangs-)Vermittlung von religiösen – und in der Tat ausschließlich katholischen – Inhalten im Rahmen des üblichen Kindergartenbetriebes als einen schweren und ungerechtfertigten Eingriff in sein Recht, sein Kind konfessionsfrei zu erziehen. Am Rande sei bemerkt, dass insbesondere in Kindergärten die oben genannten Maßnahmen – aufgrund des jungen Alters der Kinder – als prägend anzusehen sind.  

Die Initiative Religion ist Privatsache unterstützt dieses Verfahren und plant, in der kommenden Samstagausgabe (11.12.2010) der Tageszeitung »Der Standard« ein ganzseitiges Inserat mit einer Unterstützungserklärung (s. Anlage) einzuschalten. Falls auch du unsere Meinung teilst und bereit bist, diese Erklärung (mit-) zu unterzeichnen, bitten wir dich, uns dies mitzuteilen denn wenn wir unser Ziel von 100 Unterschriften erreicht haben ist die Veröffentlichung garantiert!

Mitmachen ist einfach und kostenlos:

Sende uns bis spätestens Mittwoch den 8.12.2010 an office@religion-ist-privatsache.at ein Mail mit dem Titel »Unterschriftsliste gegen Kreuz und religiöse Bildung in ÖFFENTLICHEN Kindergärten und Schulen«.
Bitte füge dein Vor- und Nachname (evtl. mit Dr.- oder Prof.- Titel; bitte keine Facebook-Pseudonyme etc.) und unbedingt den Namen deines Wohnortes in Österreich samt Plz. ein.
Bitte ebenfalls eine Kontaktmöglichkeit (Email, Telefon) für etwaige Fragen angeben!
www.religion-ist-privatsache.at

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3.
Luca Kinderschutzverein veranstaltet Mahnwache:

Montag, 20. Dezember um 08:00 - 21. Dezember um 18:00

Dr. Karl-Renner-Ring 1-3 1017 Wien

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Soweit die Neuigkeiten für Heute

Sepp Rothwangl
www.wir-offenbaren.com

PS: Wer Lust auf ein wunderschönes Naturerlebnis alternativ zu Weihnachten hat, siehe:
http://www.calendersign.com/de/events.php


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Die Weitergabe dieses Rundbriefs ist erlaubt.
Version 7.12.010, CEP 242624

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Rundbrief 9: Staatshaftung / Kurier / Die Wahrheit wird Euch fertig machen vom 12.10. 10

LiebeR GleichgesinnteR!

Wie versprochen melde ich mich nun nach der Sommerpause wieder und mache mich erholt wieder an unsere Arbeit, heute mit den folgenden Themen:

Staatshaftung
Es wird Ihnen vermutlich nicht entgangen sein, wer der 60-jährige, der im Marieninstitut in Graz sexuell und seelisch misshandelt wurde, ist. Ja, ich bin es und meine Anwältin Dr. Vera Weld hat an die Finanzprokuratur ein erstes Schreiben gerichtet.
Ich wurde oft gefragt, warum so spät und warum eine Forderung an den Staat und nicht an die Kirche.
Mein Schritt erklärt sich kurz folgend:
Auf Grund der Übermacht der Kirche und aus Sorge um die finanzielle Existenz meiner Familie habe ich mich so lange geschwiegen. Das schändliche Verhalten der Kirche im Fall Groer und wie man dabei Herrn DI Josef Hartmann behandelte, war für mich ein Fanal und der Grund vorerst still zu halten, aber trotzdem mich vorzubereiten auf eine Abrechnung. Ich weiß nun meine Kinder von mir unabhängig und auf eigenen Beinen und ich selbst bin in Pension und somit unkündbar. Am Tag nach der bestandenen Diplomprüfung meiner Tochter, zufällig zugleich an meinem 60. Geburtstag ging das Schreiben an die Finanzprokuratur ab.
Warum ich den Staat in seine Verantwortung zwinge, erklärt sich aus der Art wie zum Beispiel beim "Runden Tisch" vorgegangen wurde und wie mit Ausnahme der Grünen und Teilen der SPÖ die Parlamentarier die Aufarbeitung der Fälle an die Klasnic-Kommission abschoben. Überdies habe ich schon seinerzeit die Behörden als Zögling des Marieninstituts über die Übergriffe informiert und es gab keine Konsequenzen.
Ich bin fest entschlossen die Klage einzureichen, wenn der Staat meinen Anspruch zurückweist und habe dafür auch die Rückendeckung meiner Familie. Es geht mir dabei nicht ums Geld, sondern um Gerechtigkeit. Ich stelle mich auf einen langen Prozess ein und will endlich die Wahrheit ans Licht bringen. In den vergangenen 50 Jahren bin ich durch die Hölle gegangen und kennen nun auch den Weg heraus. Die Realität, die Wirklichkeit ist mein Werkzeug, womit ich Fakten gesammelt habe, die einer Bombe entsprechen. Ich bin bereit mein ganzes Vermögen (ca. 1 Mio Euro) für den Prozess einzusetzen und habe auch einige Angebote zur Prozessfinanzierung erhalten. Falls der Staat mir als Staatsbürger nicht seine Gerichtsbarkeit zukommen lässt, sondern mich an die Kirche verweist und ich nach dem Kirchenrecht mein Recht erhalten soll, so betrachte ich das als "katholische Scharia", was ich ablehne. Niemand will in Österreich nach islamischen Recht abgeurteilt werden, warum aber soll jedoch über mich als Nichtkatholik, nach katholischem Kirchenrecht Recht gesprochen werden. Durch das Konkordat hat der Staat der katholischen Kirche riesige Privilegien zugestanden, muss diese aber auch kontrollieren. Wenn sich der Staat weiterhin von der Kirche derart in Geiselhaft halten lässt, so wird er zusammen mit der Kirche untergehen. Die katholische Kirche hat ein Ablaufdatum und ihre Ware ist bereits verdorben. Der Dammbruch des Aluminiumwerkes und rote Gift-Flut in Ungarn können bildhaft als Vergleich dafür dienen, was auf die Kirche hereinbricht. Für sie bricht der "Jüngste Tag" an, den sie lange gepredigt hat.

Kurier
am Donnerstag, den 7. Okt. 10 erschien im Kurier ein ganzseitiger Artikel über meinen Fall. Dabei sind drei schwere Pannen passiert, die auf den Arbeitsdruck der Redakteure zurückzuführen sind. Erstens wurde entgegen meiner Bedingung mein voller Name genannt und zweitens wurde auf einem veröffentlichten Klassenfoto der falsche Präfekt unkenntlich gemacht, wodurch ein Unschuldiger als mein Peiniger gebrandmarkt wurde. Drittens wurde entgegen meiner Forderung wieder der Ausdruck sexuelles Missbrauchsopfer verwendet, wogegen ich mich entschieden verwehre und auch im Interview zum Ausdruck brachte. Für mich ist dies Anlass keine Interviews mehr zu geben, ohne den Text kontrollieren zu können.

Rahmenordung
Die österreichische katholische Kirche hat unter dem Titel "Die Wahrheit wird euch frei machen. Rahmenordnung für die katholische Kirche in Österreich Maßnahmen, Regelungen und Orientierungshilfen gegen Missbrauch und Gewalt“
(http://stephanscom.at/download/rahmenordnung_missbrauch.pdf)
Ich habe mir die Mühe gemacht dieses Pamphlet durchzulesen und meine Kommentare dazu abzugeben und ein Resümee zu verfassen.
Sie finden es auf www.wir-offenbaren.com (unter Artikel)

Bis zum nächsten Mal
Sepp Rothwangl
www.wir-offenbaren.at





Rundbrief 8: Persönlicher Eindruck der Sitzung mit Klasnic-Kommission vom 7. 7. 010

Mein Resümee der Sitzung mit der Klasnic-Kommission zu der die Plattform Betroffener mich zur Teilnahme eingeladen hat, da ich informell bei der Plattform mitarbeite.
Dazu vorab: Die Einladung durch die Plattform Betroffen.at kam für mich sehr überraschend und ich überlegte, ob ich sie wahrnehmen soll. Die Klasnic-Kommission ist für mich eine unerhörte Verhöhnung des Rechtsstaates, bzw. eine Selbstaufgabe des Rechtsstaats selbst, da der Staat Betroffenen keinen Rechtsschutz gewährt, sondern diese an die Gerichtsbarkeit der Kirche, also der Täterorganisation verweist. Es erzeugt in mir ein Gefühl der Entwürdigung und Rechtlosigkeit, wie wenn man als Mafia-Opfer an die Entscheidungsgremien der Mafia ausliefert ist. Eine gewisse Neugier, wie die Kommission arbeitet, regte sich jedoch in mir, weshalb ich beschloss teilzunehmen. Ich war mir aber bewusst, dass meine Teilnahme die Kommission in einer Art aufwertet, die sie nicht verdient.

Prinzipiell ergab die Sitzung schließlich keine neuen Ergebnisse außer dem Austausch der Standpunkte, die schon aus den Medien bekannt waren und dass man im Oktober wieder zu einem Treffen einladen werde.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Waltraud Klasnic erörterte Mag. Caroline List kurz die Geschäftsordung und dass Entscheidungen der Kommission für die Kirche bindend seien. Die in den Medien kolportierten Entschädigungssummen seien als Geste zu werten. Die Höhe sei in Anlehnung an Schmerzensgeld wie in Österreich dzt. üblich festgelegt. Schwerpunkt der Hilfe der Kommission ist nach Bedarf Therapie von "Opfern sexuellen Missbrauchs".
Ähnlich argumentierte Dr. Brigitte Bierlein.

Dr. Werner Schostal und Mag. Jakob Purkarthofer von der Plattform Betroffen.at stellten die Unabhängigkeit der Kommission als Opferschutz-Anwaltschaft wegen der Art, wie sie zu Stande kam, in Abrede, da sie von der Täterorganisation Kirche installiert wurde. Sie forderten eine unabhängige staatliche Kommission oder ein Schiedsgericht, wo Betroffene und die Täterorganisation paritätisch vertreten sind. Schostal forderte die Erstattung auch der Anwaltskosten.

Mag. Ulla Konrad präzisierte die Arbeitsweise der Kommission insofern, dass die Bedürfnisse der "Opfer" durch ein einige Stunden dauerndes Clearing der Fälle durch einen Psychotherapeuten erhoben werden und das Ergebnis der Kommission zur Entscheidung vorgelegt wird.

Purkarthofer legte dar, das viele Betroffene sich nicht an die Kommission wenden wollen, da sie diese als nicht unabhängig und entwürdigend ablehnen und einen anderen Weg beschreiten wollen. Alle Kommissionsmitglieder stimmten zu, dass es noch eine gewaltige Dunkelziffer von Betroffenen gibt.

Dr. Kurt Scholz trat vehement für die Arbeit der Kommission ein, da sie den "Opfern" helfen will und rasch Mittel und Hilfe zur Verfügung stellt. Dem Einwurf, dies sei Lösung des Problems durch schnelles Geld wurde von Scholz derart entgegnet, dass dies eben die Mittel seien, die die Kommission anbieten kann. Es sei jedem unbenommen andere, auch juristische Wege zu beschreiten und er werde jedem Staatsbürger auf die Schulter klopfen, der eine Änderung der Rechtslage herbeiführt. Das "schnelle Geld" für die Opfer begründete Scholz mit Mitleid: Er könne doch die armen, gequälten "Opfer", die oft in einem entsetzlichen Zustand seien, nicht ohne ihnen etwas zu geben wegschicken.

Der wiederholten Forderung der Plattform nach einer staatlichen Kommission, der fast alle Kommissionsmitglieder zustimmten, oder einem unabhängigen Schiedsgericht mit paritätischer Vertretung entgegnete nur Klasnic lapidar und bestimmend: "Eine staatliche Kommission wird es nicht geben!"
Schostal kündete an, dass er versuchen werde dennoch so eine Kommission durchzusetzen.

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller äußerte, dass im Verhältnis die Fälle sexuellen Missbrauchs in der Kirche marginal seien und nur 3 Promille aller Fälle ausmachten und dass 30% - 50% aller Anzeigen Fehlanzeigen wären.  Bezeichnend für Haller war seine Feststellung, dass 30% der Opfer später selbst zu Tätern werden, die ich als generelle Herabwürdigung von Betroffenen wertete. (Anm.: Dass diese Tatsache aber vermutlich ein innerhalb der Kirche unbewusster Mechanismus der Rekrutierung von Klerikern sein kann, entging ihm dabei) Psychisches Schmerzensgeld sei in Österreich Neuland und habe keine Tradition wie in USA, wo 1 Mio Dollar üblich sei, sondern hier mit max. 70.000 Euro zu rechnen sei.

Dr. Hubert Feichtelbauer sagte: Die Kommission ist keine juristische Institution und ich vernahm und notierte mir vom ihm den Satz: "Die Glaubhaftmachung einer Schadenssumme ist unmöglich."
An Scholz gerichtet, der sagte, dass er vehement für die Errichtung einer staatlichen Kommission sei, aber keinen Rat wisse, sie zu Stande zu bringen, brachte ich den Einwurf: "Lösen Sie diese Kommission wegen Nichtlösbarkeit des Problems auf und setzen Sie damit ein Zeichen, das Politik und Gesellschaft aufhorchen lässt und arbeiten Sie an einem Schiedsgericht mit, an dem Betroffene paritätisch beteiligt sind, und dessen Urteil die Kirche anerkennt."
Mein Einwurf wurde vor allem wieder von Klasnic kategorisch abgelehnt.
Meine Forderung nach Wiedergutmachung wurde wegen der Wortwahl abgelehnt und wiederholt das Papier der letzten Bischofskonferrenz "Die Wahrheit wird euch frei machen" vorgezeigt, das ich insofern kritisierte, als man dort dieses Wort auch nicht findet. Eine Wiedergutmachung sei nicht möglich und das Wort "Wiedergutmachung" werde aus Bescheidenheit den Opfern gegenüber nicht verwendet, so die Kommission einhellig.

Scherzhaft erwähnte ich dann, dass Herrn Feichtelbauers Satz: "Die Glaubhaftmachung einer Schadenssumme ist unmöglich" im speziellen aus dem Munde eines Vertreters  einer Glaubensorganisation schon lustig klingt, worauf dieser antwortete, das habe er nicht gesagt, sondern es wäre wohl sehr wohl möglich Schadenssummen glaubhaft zu machen, was auch von anderen Kommissionsmitgliedern bestätigt wurde.
Im Anschluss zur Sitzung fragte ich andere Teilnehmer, ob ich denn Feichtelbauers erste Äußerung tatsächlich falsch verstanden habe, nämlich dass die Glaubhaftmachung einer Schadenssumme unmöglich sei. Ich wurde bestätigt, dass ich sehr wohl richtig verstanden hätte, dass aber Feichtelbauer offensichtlich auf meine Äußerung hin einen Rückzieher machte. Ich gewann dadurch jedenfalls den Eindruck, diese Kommission ist nicht objektiv arbeitsfähig und ich würde mich ihr nie und nimmer aussetzen. Wenn Feichtelbauer und einige Mitglieder der Kommission dann aber doch sagten, eine Glaubhaftmachung sei möglich, so ist dies wenigstens für mich persönlich ein kleines Ergebnis. (Anm.: Dass Feichtelbauer tatsächlich ursprünglich sagte, die Glaubhaftmachung einer Schadenssumme sei unmöglich, können Kommissionsmitglieder sich durch Anhörung von Tonaufzeichnungen bestätigen, die sie vermutlich wohl auch mitschnitten.)
Ob die Glaubhaftmachung meiner Schadenssumme wo immer und wann immer gelingt, wird sich zeigen. Vor dieser von einer Glaubensorganisation eingesetzten Kommission werde ich persönlich aber aber sicher keine Glaubhaftmachung anstreben. Da eine Wiedergutmachung durch die Klasnic-Kommission kategorisch abgelehnt wird, wird für mich vorerst Genugtuung übrig bleiben, für die ich selber durch eigenes Tun so lange sorgen werde, bis ich genug getan habe. Ich weiss, dass die Wahrheit mich frei gemacht hat, deshalb vertrete ich den Satz, "die Wahrheit wird die Kirche fertig machen".

Die nach wie vor geübte Wortwahl "sexuelle Missbrauchsopfer" durch die Kommission macht für mich klar, dass die Klienten, die sich an die "Unabhängige Opferschutzanwaltschaft" bzw. die "Unabhängige Opferschutzkommission" wenden, in Abhängigkeit und die Opferrolle gedrängt werden und nicht durch Selbstbestimmung zu ihrem Recht kommen.

Sepp Rothwangl
www.wir-offenbaren.com

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Die Weitergabe dieses Rundbriefs ist erlaubt.
Version
7.7.010, CEP 242777

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Rundbrief 7: Wortwahl / Protestwelle / Dossier: rahmenordung_missbrauch von www.wir-offenbaren.com

Liebe Gleichgesinnte!

Zu Allererst möchte ich um Nachsicht ersuchen, weil ich längere Zeit verstummt bin, aber auch ich muss meinen Betrieb am Laufen halten und brauche manchmal Abstand, den ich beim Arbeiten im Wald finde.
Die entwürdigenden und verhöhnenden Angebote durch die Klasnic-Kommisson an die Überlebenden und wie diese in den Medien kolportiert wurden, haben mich hart getroffen. Ich empfinde es als Hohn und als Verachtung der Schicksale Betroffener, wie die Klasnic-Kommission die rechtliche Lage Betroffene ausnutzt und sie mit "freiwilligen" Almosen abzuspeisen versucht, weil der Staat Opfern keinen ausreichenden Schutz bietet. Nach einigen Tagen der Sprachlosigkeit möchte ich nun aber eine weitere Initiative ergreifen und diese mit Ihnen diskutieren und zur Teilnahme aufrufen. Wir Betroffenen müssen das Gesetz des Handelns in unsere Hand nehmen und nicht alle Aktivitäten der katholischen Kirche überlassen. Wenn Tausende für Arigona Zogaj demonstrieren, wird es doch auch möglich sein, für die Rechte Betroffener durch kirchlichen Machtmissbrauch einzutreten.


1.
Wortwahl
Ein erster Ausgangspunkt der Überlegungen ist die Wortwahl und der nach wie vor von der k.K. verwendete entwürdigende Begriff "Sexueller Missbrauch".
Diese Bezeichnung erscheint obsolet.
Niemand von den Betroffenen ist oder war eine Sache oder ein Ding, das man gebrauchen oder benutzen kann, sondern eine Person, in diesem Sinne können sie sich auch nicht missbraucht werden. Solange auch in den Medien diese falsche Wortwahl benutzt wird, werden Betroffene weiter stigmatisiert und verdinglicht.

Der genaue Sachverhalt stellt sich richtiger Weise als Komponente von zwei Verbrechen dar:
Die eine Komponente ist die Misshandlung durch abwegige Sexualität und die zweite Komponete ist der Missbrauch von Macht, die TäterInnen haben, um Misshandlungen durchführen und fortsetzen zu können. Die TäterInnen missbrauchen Macht, die sie in die Lage versetzt sexuell zu misshandeln.
Durch die Bezeichnung "sexuelle Missbrauchsopfer" werden Betroffene stigmatisiert und verdinglicht. Somit verlieren sie nicht nur  die Identität als menschliche Person, sondern werden Opfertieren gleichgesetzt.
Bezeichnend in diesem Zusammenhang ist der Bericht eines Täters (aus dem Buch von R. Perner: MISSBRAUCH. Kicher-Täter-Opfer). Dieser Täter fühlte sich zu kleinen Buben deshalb so hingezogen, weil sie so gut riechen. Wenn sie in die Pubertät kamen, wurden sie uninteressant, weil sie zu "böckeln" (wörtlich!) begannen. Was er also suchte, waren Lämmer: Opferlämmer! Der Sprachgebrauch in der Kirche verinnerlicht vermutlich solche Gedanken, die sich in Schandtaten manifestieren. Die Pastoren (von lat. Hirte) hüten die  Herde von Gläubigen und ziehen den Schafen das Fell über die Ohren. Die Oberhirten (Bischöfe) entsenden Hirtenbriefe an ihre Herden.

Betroffene sind keine Opfertiere sondern Überlebende von Schändungen, in denen TäterInnen versuchten sie als sexuelle Gebrauchsartikel zuzurichten. Leider endete dies oft in Suizid, in Selbsthinrichtung. Ich weiß sehr genau, wovon ich hier spreche, denn ich habe zum Glück so einen Versuch überlebt.
Diese Unterscheidungen mögen spitzfindig klingen, für mich halten sie meine Person integer und distanzieren mich vom Täter, der zwar damals meine (sexuelle) Zuneigung gebraucht hätte, die ich ihm aber als Kind nicht geben konnte.

2.
Protestwelle
Eine PROTESTWELLE, die den Machtmissbrauch und die verwerfliche Sexualmoral der katholischen Kirche aufzeigt, ist Ausgangspunkt weiterer Überlegungen. Das Klima des Systems von Machtmissbrauch, das sexuelle Misshandlungen ermöglicht, soll aufgezeigt werden.
An speziellen Festtagen des katholischen Kalenders soll dieser Organisation der Spiegel vorgehalten werden. Zum Kraft holen und Abstand gewinnen sollten wir von der Natur vorgegebene Tage nutzen, um  Erfahrungen auszutauschen, gegenseitig kennen zu lernen, und entspannen. Für Orte und weitere Termine wird um Vorschläge gebeten.

2.1.
Ein erster Termin bietet sich mit Do. 22. Juli, Namenstag von Maria Magdalena, Heilige, Hure und Geliebte
M. Magdalena ist ein Symbol für die frauenverachtende und männerbündlerische Sexualmoral der Kirche mit dem Exzess des menschenverachtenden Zwangszölibats.
Diese Aktion am 22. Juli hat das Potential einerseits darauf hinzuweisen, dass von katholischem Pädosex Betroffene nur die "männliche"  Spitze eines Eisbergs sexueller Gewalt sind und gleichsam die maskuline Seite der in ungewollte Prostitution gezwungenen Menschen sind.
Eine Solidarisierung mit in Zwangsprostitution geratenen Frauen wird angestrebt.
Vorschlag für Protestaktionen: Niederlegung von Kinder- und Frauenschuhen an Kirchen (Stephansdom), Verteilung von Kardinalschnitten, Hohntorten an Passanten. Auftritt von Abt Usus, Miss Brauch.
Kontakt mit Pfarrerskindern usw.

2.2.
Protest-Termin am So., 15. August (Maria Himmelfahrt) im Volksmund Großer Frauentag. Traditionell ein heidnisches Sommerfest (kelt. Lugnasad)
Solidarisierungsaufruf um Hilfe und Unterstützung durch starke Frauen in der Gesellschaft gegen die Herrschaft des kirchlichen Patriarchats.

2.3.
Veranstaltung zur HerbsttagundNachtgleiche (Herbstfest)

2.4.
So., 19. 12. 010. Wintersonnwende. Traditionelle Wanderung zum Sonnenaufgang am Teufelstein (siehe Film von ServusTV "Urgewalten")

2.5.
Unschuldiger Kindertag, Dienstag 28.12. ; vorläufiger Höhepunkt der Protestwelle.
Ich kann mich an einen Brauch in meiner frühen Kindheit erinnern: Als Kinder erhielten wir einst Ruten und durften damit die Erwachsenen schlagen und mit dem Ruf "Frisch und Gsund" Geld und Geschenke erheischen. Dieser Tag im katholischen Kalender soll an den Kindermord bei der Geburt des Moses und jenen durch Herodes erinnern.
Zeigen wir der Bevölkerung, wie die katholische Kirche jetzt mit Kindern umgeht!
Vorschlag der Protestaktion: Ein Kreis von Kinderschuhen um den Stephansdom und anderen Kirchen.

Ich bitte um Kritik, Vorschläge und Diskussion zur Protestwelle!

3.
Das Dossier "Die Wahrheit wird euch frei machen" . Maßnahmen, Regelungen und Orientierungshilfen gegen Missbrauch und Gewalt herausgegeben online auf http://stephanscom.at/download/rahmenordnung_missbrauch.pdf scheint mir eher als "Rahmenordnung FÜR Missbrauch".

Ich bin dabei die 64 Seiten dieses Dossiers zu lesen und kann als ersten Eindruck nur sagen, dass ich es als weitere Verhöhnung empfinde, wie hier formuliert und vorgegangen wird. Den Versuch der "Wiedergutmachung" findet man dort nirgends, diese wird Gott überlassen.
Meine Stellungnahme (Arbeitstitel: "Die wirkliche Wahrheit wird die katholische Kirche fertig machen") zu diesem Dossier werde ich in Kürze veröffentlichen. Ich bitte dafür um ein wenig Geduld.


4.
Ich wurde bereits von mehreren Stellen gefragt, ob wir finanzielle Unterstützung brauchen und wie man uns diese zukommen lassen kann.
Da ich keine Erfahrung mit Fundraising habe, aber eine Unterstützung absolut transparent gehandhabt gehört, bitte ich um Informationen, wie vorzugehen ist.

Als meinen eigenen persönlichen Beitrag für einen Fond Betroffener stelle ich für Spender als Anerkennung gerne je ein Exemplar und alle sonstigen Erlöse meines Buches "STERNSTUNDE" zur Verfügung, wovon noch etliche vorhanden sind, bevor es vergriffen ist. http://www.calendersign.com/de/bk_sternstunde2000.php
Dieses Buch ist der erste Teil meiner persönlichen Aufarbeitung des Missbrauches und der Vereinnahmung von antiken Weltbildern und Kulturen durch die Kirche mit Fokus auf den Zusammenhang von Mythos, Zeitrechnung und Kosmologie.
Mein derzeit im Entstehen befindliche Buch (STERNZEIT) widmet sich noch spezieller der religiös abergläubischen Entstehung der Anno Domini Jahreszählung, die derzeit im Jahr 2010 angelangt ist. Dieses Buch macht klar, wie mit Hilfe dieser Jahreszählung die Kirche das Monopol der irdischen Zeitrechnung errang, womit es ihr gelang durch Ablasshandel auch Zeit im Jenseits zu verkaufen, was ihr vom Mittelalter bis heute ihren ungeheuren Reichtum einbrachte. Es ist an der Zeit in einem neuen Zeitalter diesem Humbug ein Ende zu machen.

Bis zum nächsten Mal
Sepp Rothwangl
www.wir-offenbaren.com

Danksagung:
Für die redaktionelle Mitarbeit und Korrekturen bei diesem Rundbrief wird Herrn Helmut Gruber herzlich gedankt.

PS:
Ich war gestern (7. Juli ) von der Plattform Betroffen.at zu einem informellen Treffen mit der Klasnic-Kommission eingeladen. Auch davon erhalten Sie in Kürze ein Bericht.


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Die Weitergabe dieses Rundbriefs ist erlaubt.
Version 8. 7. 010, 8:00

Wenn Sie keine weiteren Aussendungen erhalten möchten, senden Sie bitte ein Email mit Betreff "wir-offenbaren abmelden" an calendersign@gmx.at



Rundbrief 6: Ergebnis Vernetzung / Lichtermeer

Liebe Gleichgesinnte!

1. Ergebnis Vernetzung
Das emotionelle Vernetzungstreffen von Betroffenen in Wien am 7. Mai hat einige konkrete Ergebnisse gebracht: Das wichtigste Ergebnis ist: Es wird weitere Treffen geben!
Ein allgemeiner Konsens bestand darin, dass wir uns gegenseitig stützen und schützen müssen, da wir Hilfe vom Staat oder sonstigen "Täter-Organisationen" nicht zu erwarten haben. Schutz haben wir allenfalls von einer aufgeschlossenen Öffentlichkeit zu erwarten, die zu informieren, wir die uns wohlgesinnten Medien ersuchen müssen.
Es zeigte sich aber deutlich, dass die Interessen und die persönlichen Betroffenheiten zu weit gestreut sind, um sie gemeinsam anzugehen. Wir werden deshalb Untergruppen bilden, die sich gezielt auf ihr jeweiliges Problem konzentrieren.
Als grobe Unterteilung wird vorgeschlagen:
*Betroffene durch privates Umfeld.
*Betroffene kirchlicher Institutionen.
*Betroffene durch staatliche Stellen, Väter und Mütter, denen Kinder entzogen werden.
*Sonstige Betroffene.

Für die Vorbereitung eines nächsten Treffen bieten sich auf Grund von Vorschlägen und Feedbacks folgende Teilnehmer an:
Angie, Jakob, Helmut, Sepp am besten bei einem persönlichen Treffen in Wien. Anneliese, Gabriele und Wolfgang bitten wir wegen der räumlichen Entfernung um Mitarbeit in der Vorbereitung via Email und Telefon. Selbstverständlich sind wir alle Vorschläge offen und bitten um konstruktive Mitarbeit bei Planung, Wahl von Tagungsort, Zeit und Programm.

Ein weiteres Ergebnis unseres Treffens war der Wunsch nach einer internen Kommunikationsplattform. Als ersten Schritt in diese Richtung haben wir eine Mailing-Liste eingerichtet und alle Adressen der Teilnehmer des Treffens, die dies wünschten, stehen bereits auf dieser Liste. Anmeldung dafür: https://lists.lnxnt.org/mailman/listinfo/betroffen

Falls die Anmeldung Probleme macht, melden Sie sich bitte bei mir: calendersign@gmx.at mit Betreff "Betroffenenliste".
Wir möchten aber jetzt schon ankündigen, dass wir auch weitere Schritte in diese Richtung tätigen werden, falls dies erwünscht wird, um gezieltere und effizientere Diskussionen zu gewährleisten.

2.
Lichtermeer
In Battle and Love for our kids. Ein Lichtermeer in Wien.
Zeit:  Fr., 21. Mai 010;   20:00 Uhr
Ort: Wien, Stephansplatz
Info: http://www.wien-konkret.at/veranstaltungen/ort/stephansplatz/
Telefon: 0650-3745369   Email: jessica01@gmx.net

So viel für heute

Ihr Sepp Rothwangl

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Der Zufall lässt Dinge zusammen fallen, die nicht zusammengehören.
Hängen Dinge mehrmals zusammen, so ist es nicht mehr Zufall.
(Weisheit eines Kriminalkommissars)

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Die Weitergabe dieses Rundbriefs ist erlaubt.
Version 27. 4. 010, 15:00




Rundbrief 5: Ermittlungen um August-Aichhorn-Haus / Sondersendung Ö1 / Vernetzung

Liebe Gleichgesinnte!

1. Ermittlungen
Es gibt nun neue Ermittlungen im Umfeld des August-Aichhorn-Hauses.
Siehe ORF-online: Sexpartys mit Wiener Heimkindern?


2. Sondersendung
ORF Ö1 SONDERSENDUNG ZUM THEMENSCHWERPUNKT GEWALT: WARUM SEXUELL TRAUMATISIERTE MENSCHEN ANDERE WEITER TRAUMATISIEREN...
Di., 11. Mai 010,   20:30  -   21:00  Uhr via Stream im Internet auf Ö1 Campus.

In einer Sondersendung im ORF-KulturCafe diskutieren neben der Herausgeberin Univ.Prof. Dr. Rotraud Perner auch der Psychotherapeut und Theologe Richard Picker, der Sexualberater und Sexualpädagoge Franz Babka, der früher auch Pastoralassistent war - und der Betroffene und Buchautor Sepp Rothwangl.
Sendungsverantwortung und Diskussionsleitung: Gerhard Wagner

Information zur Sendung

Als MP3 schon jetzt zu hören


3. Vernetzungstreffen
Das Treffen am Fr., 7. Mai in Wien war sehr anstrengend und lange und hat manche wohl überfordert, hat aber ein gemeinsames Bewusstsein geschaffen und Wege aufgezeigt, wie es weitergehen wird. Weitere Termine und Informationen über weiterführende Arbeit kommen, wenn alle Feedbacks der TeilnehmerInnen eingelangt sind.

Soweit für heute
Ihr Sepp Rothwangl

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"Die Heilige Messe ist der Triumph des Knies über den Kopf."
Karlheinz Deschner, Autor der Kriminalgeschichte des Christentums

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Rundbrief 4: Öst. Vernetzungstreffen 7. Mai in Wien / Klasnic Kommission / Aktuelle Stunde Parlament


Liebe Gleichgesinnte!

1. Vernetzungstreffen
Es ist gelungen einen Termin zu finden, wo sich erstmals mehrere Gruppen und Plattformen von Betroffenen, Überlebenden, Zeugen und Geschädigten durch sexuelle, pädosexuelle und seelische Misshandlungen und Gewalttaten zum Zwecke der Vernetzung untereinander und zum Austausch von Erfahrungen und Strategien zur Prävention und Heilung treffen: 7. Mai 010, 17:00 in Wien.
Genauere Infos mit dem Programm, das ständig weiter komplettiert wird auf:
www.wir-offenbaren.com/vernetzung.html
Bitte merken Sie sich diesen Termin vor und melden Sie sich an.
Sie können bei Verhinderung (z.B. zu weite Anreise) auch einen Beitrag zusenden, der verlesen werden kann.


2. Die Klasnic Kommission
Als erste Reaktion zum Namen und zur Zusammensetzung dieser Kommission ist zu sagen:
Die Bezeichnung "Unabhängige Opferschutzanwaltschaft"" ist  schlichtweg eine Verfälschung, denn weder ist die Organisation unabhängig noch dient sie dem Schutz der Opfer oder ist Anwalt der Opfer, sondern dem Schutz der Täter, in dem das "freie und anonyme Agieren" (sic!) sich jeder Kontrolle entzieht. Die Anzahl der 100 Opfer, die sich angeblich dort gemeldet haben, zeigt allein schon, welch geringe Glaubwürdigkeit dieser Stelle beigemessen wird, sind es doch mit Sicherheit zig Tausende Fälle.
Die Zahl der Fälle sexueller Misshandlung lässt sich durch Vergleiche mit Irland abschätzen, demnach wären es in Österreich etwa 30.000.  Auch Statistiken von Psychose-Fällen lassen eine Schätzung zu. Etwa die Hälfte aller Fälle von Psychose in Österreich (ca 80.000) haben ein sexuelles Trauma oder seelische Gewalterfahrungen in der Kindheit erlebt. Die Zahl von 30.000 bis 40.000 Fällen sexueller oder seelischer Gewalt ist daher realistisch!

3. Aktuelle Stunde im Parlament
Bei der Aktuellen Stunde der Grünen zum Thema Sexuelle Misshandlung des Parlaments am Mi., 21. 4., war ich persönlich in der Zuhörergalerie anwesend.
Die bisherige Vorgangsweise, die Aufarbeitung der kirchlichen Fälle der Täterorganisation selbst zu überlassen, wie dies ÖVP und FPÖ sich vorstellen, ist ein entwürdigender und die Betroffenen erniedrigender Skandal. Wie von den Grünen richtig erwähnt, überlässt man es bei sonstigen Verbrechen nicht der Verbrecherorganisation selbst die Bereinigung zu erledigen. Was hier geschieht, ist eigentlich, dass man der Kirche Selbstjustiz erlaubt.
Wie sich die christlichen Parteien hier abzuputzen versuchen, ist schändlich und wird ihnen noch bitter leid tun, wenn wir weitere noch weitaus schlimmere und verderbliche Taten der Kirche offenlegen werden.
Wir müssen die Grünen und auch die SPÖ, die vielleicht angeregt durch die Rede ihres Sprechers Dr. Hannes Jarolim umschwenkt,
bestärken in den berechtigten Forderungen nach einer staatlichen Aufarbeitung und der Aufhebung der Verjährung für Verbrechen dieser Art. Wir müssen auch die vielen Geschädigten bestärken sich nicht zu verstecken und zu schämen. Schämen werden sich bald jene müssen, die dieses unmoralische System durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen und tatenlos zusehen, wie pädosexuell Geschändete ohne Hilfe den Boden unter den Füssen verlieren und in der Psychiatrie, am Strich oder am Strick enden.

Soweit für heute
Ihr Sepp Rothwangl

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"Auch ich glaube an ein Weiterleben nach dem Tod, doch der Tote lebt nicht in seinem Bewusstsein weiter, sondern in unserem."
Karlheinz Deschner, Autor der Kriminalgeschichte des Christentums

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Rundbrief 3: Ostereier / Domain / 4 Wege / Vernetzung / Interview / Medien / Strafanzeigen / Therapie / Redaktion

LiebeR GleichgesinnteR!

Ostereier-Nachlese
Die Oster-EIER-tage haben einige faule aber auch frische Eier gebracht.
Zu den ganz faulen Eiern gehört die Äußerung des päpstlichen Hauspredigers, Raniero Cantalamessa, der die medialen Angriffe auf den Papst mit Antisemitismus verglich. Verdreht hier Cantalamessa nicht Opfer und Täter? Jüdische Organisationen protestierten scharf, wonach die Aussage als unangemessener Vergleich mit Bedauern zurückgezogen wurde.
Ein weiteres Ei ist jenes von Angelo Sodano, Vorsitzender des Kardinalkollegs, der Kritik im Zuge des Missbrauchsskandals als "unbedeutendes Geschwätz" zurückwies. Wie unbedeutend dieses "Geschwätz" ist, wird sich noch herausstellen.
Nach weltweiten heftigen Protesten folgten Dementis von Seiten des Vatikans, worauf der Fällkeil, der schon am Katholikenkreuz in Graz angesetzt war, um dieses endgültig zu fällen, wieder eingepackt wurde. Die Andeutung dieses Kreuz zum 1. April zu fällen, hatte künstlerisch-scherzhaften Charakter, doch wenn der Hohn zur Häme wird, dann könnte es fallen.
Ein hohles Ei waren bisher Kardinal Schönborns Worte bei der Messe für Missbrauchsopfer der Kirche: "Wenn jetzt die Opfer sprechen, dann spricht Gott zu uns". Viele sprechen jetzt als Betroffene und Opfer und viele werden noch sprechen (als Menschen). Ob sie damit als Schönborns Gott sprechen, möchte ich stark bezweifeln - ja sogar zurückweisen -, denn sein Gott ist im Jenseits, aber wir im Diesseits. Oder will Schönborn die Opfer mit diesem Satz ins Jenseits vertrösten?

Ein buntes Wiener Osterei war die Aktion "Jesus reloaded", die Kreuzigung von Emmerich Weissenberger am Stepansdom, siehe Video.
Wir hoffen, dass diese weltweit Aufsehen erregende Aktion auch ein Beitrag zur Aufarbeitung war. Herrn Weissenberger sei ins Stammbuch geschrieben: "Ohnmächtig sind wir nicht mehr! Wir fangen an, uns zu wehren!"
In jedem Fall betrachten wir Weissenbergers Kunstaktion als Auftakt von Künstlern sich mit uns zu vernetzen.


Domain-Name
Da die Zeit drängt, haben wir uns rasch entschieden als Domain den Namen wir-offenbaren.com zu wählen, der am besten unsere Absichten ausdrückt. Wir beabsichtigen nicht nur uns und andere zu outen, sondern für die Kirche den "Jüngsten Tag" einzuläuten. Die vielen toten Seelen, die als Kinder missbraucht, ihr unerträgliches Leben durch Selbstmord beendeten, werden wir als "Auferstehung der Toten" ins Bewusstsein bringen. Sehr ernsthaft geht es uns um die gesellschaftliche Aufarbeitung, wobei die Trennung in "Opfer" und "Täter" nur oberflächlich das Problem beleuchtet. Eine wirkliche Lösung kann es nur durch Analyse des zugrunde liegenden Systems geben. Wir betrachten "Täter" auch als "Opfer" eines Circulus vitiosus, die unsere Gesellschaft vergiftet und die es zu durchbrechen gilt. Die bisherigen Dateien von ABSURD werden in Zukunft bei "wir-offenbaren.com" zu finden sein.

Vier Wege für Betroffene
Für Betroffene (Opfer wie Täter) scheinen sich vier Wege abzuzeichnen, wie mit der Todesspirale des Missbrauchs umgegangen wird:
    1. Totschweigen. Dies ist eigentlich kein Weg, sondern führt in Erstarrung.
    2. Reden in Verschwiegenheit, wie dies in den Ombudsstellen und der Klasnic-Kommission versprochen wird. Ein schneller Weg mit Therapie durch katholische Therapeuten, Ruhigstellung und Ausgrenzung der Täter und Schweigegeld für die Opfer droht hier das maximale Ergebnis zu sein. Das Ziel heißt "Schwamm drüber", um nicht "Vertuschung" zu sagen. Damit soll der Kirche möglichst geringer Schaden erwachsen. Das in der Kirche immanente System des Schweigens  bezüglich Missbrauchs vieler Art könnte damit in viel subtiler Weise als bisher zur Rekrutierung ihres Personals dienen. Vertuschung von Missbrauch in der Kirche erzeugt Rechtfertigung und ist Vorschubleistung von Missbrauch in Familien und Umfeld.
    3. Rechtliche Aufarbeitung (geschützt oder geoutet) in Opfergruppen, die diverse Rechtsanwälte um sich scharen. Das "Keilen" von Opfern durch geoutete Proponierte für die jeweilige Opferplattform hat schon begonnen, um damit die eigene Gruppe möglichst zu stärken. Leider ist die Konkurrenz der Opfergruppen untereinander und die unterschiedlichen Strategien einem gemeinsamen Vorgehen und einer Vernetzung nicht förderlich. Die rechtliche Situation in Österreich begrenzt den Aktionsradius der Rechtsanwälte, trotzdem wird dieser Weg aber in absehbarer Zeit zu besseren Ergebnissen wie die beiden obigen führen.
    4. Gesellschaftliche und politische Aufarbeitung durch Outing von Opfern und Tätern. "wir-offenbaren.com" wird diesen Weg beschreiten. Er wird der geradeste, härteste und längste sein. Wir rechnen damit, angegriffen, verleumdet und diffamiert zu werden. Aber politische Aktionen, Appelle  an die Menschlichkeit werden wir ergreifen und die Öffentlichkeit wird den Schutz dafür bieten. Absurderweise liefert der Papstprediger Cantalamessa mit seinem verqueren Holocaust-Vorwurf das Szenario wie vorgegangen werden kann. Das Modell, wie Holocaust-Opfer und deren Nachkommen agieren und zu ihrem Recht kommen, wird uns Beispiel sein!

Vernetzung
Die Vernetzung von Opfern und Plattformen untereinander, bzw. die Unterstützung durch breite Bevölkerungsgruppen, politische Parteien und Verbände, Wissenschafter, Künstler und Kulturschaffende ist uns ein wichtiges Anliegen.
Hier der Termin zum zweiten Vernetzungstreffen, wozu wir jedermann/jedefrau herzlich einladen:
So., 11. April, 10:00 im Amerlinghaus, Teestube, Stiftgasse 8, 1070 Wien.

Medien
Am Freitag, 9. April, 17:00 - 18:00 findet im ORF-KulturCafe (Argentinierstraße 30a) bei freiem Eintritt die Aufzeichnung eines Diskussionssendung zum Thema MISSBRAUCH UND GEWALT AN BEHINDERTEN MENSCHEN statt. Um unsere Anliegen in der Öffentlichkeit zu verbreiten, arbeiten wir hart und bitten um Ihre Unterstützung, wo immer möglich. Die unzähligen Postings in diversen Online-Foren von Zeitungen geben uns Rückhalt. Bitte lassen Sie nicht locker und bleiben Sie am Ball.
In den nächsten Wochen werden wir die Printmedien verstärkt informieren und ebenfalls am Freitag, 9. April, 20:00 Uhr wird es ein Interview mit Sepp Rothwangl in der Sendung "trotz allem" in Radio Orange geben.

Strafanzeigen
Es sind kürzlich wegen Übertretung zahlreicher Paragraphen bei der Oberstaatsanwaltschaft Wien Strafanzeigen gegen folgende Reihe von Institutionen und Personen erfolgt: „August Eichhorn Haus“, Christoph Schönborn, Erzdiözese Wien, zahlreiche Bischöfe, Äbte und der Orden der Schulbrüder, Christian Brothers (De La Salle Werke).
Der österreichische Staat und seine Justiz ist somit offiziell aufgefordert zu handeln.

Psycho- und Traumatherapie
Wir verstehen uns nicht als Selbsthilfe- oder Therapiegruppe, die Hilfestellung für individuelle Probleme geben kann, sondern sich eher als Bewegung, die sich für gesellschaftliche und seelische Hygiene einsetzt und gegen religiöse, politische und weltanschauliche Absurditäten und daraus resultierende Abscheulichkeiten auftritt. Wir sind offen, wenn Sie uns Ihre persönlichen Probleme schildern möchten, sind aber nicht befugt zu therapieren. Gerne aber verweisen wir an die TherapeutInnenliste des Österreichischen Berufsverbandes für Psychotherapie und können Tips bei der Suche nach geeigneter Therapie geben. Wir werden in Kürze eine Liste von Psychotherapeuten veröffentlichen, die wir empfehlen.

Redaktion unserer Aussendungen und Webseite
Wir freuen uns über jede Kritik und Mitarbeit an unserer Arbeit. Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie vorab unsere Rundmails zur geschätzten Kritik und für Vorschläge zur Ansicht haben möchten, bevor wie diese an die Liste der Subscriber aussenden. Viele Augen sehen mehr als wenige! Bitte aber schnell reagieren, denn wir wollen aktuell sein!




Bis zum nächsten Mal
Ihr Sepp Rothwangl
http://www.calendersign.com/sMH/Rundbrief.html
demnächst: www.wir-offenbaren.com


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Frage an Karlheinz Deschner (Autor der "Kriminalgeschichte des Christentums"): Was sollte die Kirche aus Ihrer Sicht als Kirchenhistoriker tun, um sexuellem Missbrauch in Zukunft den Boden zu entziehen?
Antwort: Nicht nur, um dem sexuellen Missbrauch den Boden zu entziehen, denn der geistige ist oft noch viel schlimmer – sie sollte verschwinden… http://hpd.de/node/9114







Rundbrief 2: KandidatINNEN / Vernetzung

LiebeR GleichgesinnteR,

es kommt nun Vieles in Bewegung!
Unser erster Schritt,  die Ausgrenzung vom "Runden Tisch" zu thematisieren und dagegen zu protestieren erhält breite Zustimmung, und gewinnt an Gewicht. Wir werden sehen, ob sich der Druck unserer gemeinsamem Anstrengung durchsetzt, oder absurderweise dort tatsächlich allein die "Täterorganisationen" über die Opfer urteilen und diese außen vor gelassen werden.

Kandidatenliste "Runder Tisch"

Als Kandidaten aus den Reihen der Opfer und Betroffenen haben sich bisher selbst gemeldet (alphabetisch nach Vornamen):
Angela Kreilinger (SHG Opfersolidarität)
Herbert Slezak (Verein Opferoffensive)
Michael Tfirst


Nominierungen (teilweise noch ohne Anfrage bzw. Zustimmung):

Horst Schreiber
Karoline Greimel
Rotraud Perner
Sepp Rothwangl
Thomas Bauer

Bitte fügen Sie diese Liste weitere Vorschläge hinzu und senden Sie diese an sepp.rothwangl@drei.at. (Betreff: KandidatIN)
Sie wird dann sofort auf der Webseite veröffentlicht.

Nun unser zweiter Schritt:

Netzwerk für Er- und Überlebende Sexueller Misshandlungen und Gewalt.

In den letzten Wochen bilden sich bundesweit Organisationen, Vereine, SHGs, Plattformen und Gruppen mit Anwälten und Beauftragten, die sich anbieten für die Opfer, Betroffene und Überlebende sexueller Misshandlungen durch die  Kirche bzw. deren Mitarbeiter einzutreten. Unser Ziel ist es, die Arbeiten dieser einzelnen Einrichtungen, die von Opfergruppen initiiert sind (und nicht von der Kirche, wie deren Ombudstellen) zu vernetzen und damit den Informationsfluss zwischen diesen Gruppen zu erleichtern.

Domain-Name

Als ersten Ansatz, bzw. als Probelauf dieser Netzwerk-Zusammenarbeit schlagen wir die gemeinsame Entscheidung für einen Namen der Domain dieses Netzwerkes vor und bitten dafür um Ihre Mitarbeit, Vorschläge und Auswahl.
Als Vorschläge liegen bisher vor (ohne Auswahl von .at, .com, .org etc, oder Anfrage, ob diese Domain schon vergeben ist):
BefreiDich.xxx,  Seelenmord.xxx, UmHimmelsWillen.xxx, Finger-weg.xxx, Haende-weg.xxx, mundtot.xxx, betroffenennetz.xxx, opfernetz.xxx, wirsindbetroffen.xxx, keinOpferstigma.xxx stigmafrei.xxx, erb-schuld-freieKinder.xxx, wir-offenbaren.xxx

Bitte mailen Sie uns ebenfalls darüber Vorschläge, über die wir dann gemeinsam in einer online-Auswertung entscheiden werden an sepp.rothwangl@drei.at (Betreff: Domain)
Als Anerkennung winkt für den Einsender der siegreichen Domain ein Buchpreis.

Bezüglich beider Themen wäre es schön, wenn wir uns schon am Do., 1. April bei "Ein Scherz mit Herz" im Heinrich (http://www.heinrich-programm.at/) informell austauschen könnten (Wenn ich nicht wegen "POPENIFICS" einsitzen muss ;=)))
Siehe: http://www.calendersign.com/sMH/VAT.html

Webdesign

Wir bräuchten Hilfe beim Webdesign für Subscriberlisten, Online-Anstimmungen, Grafik, etc.
Wer also hier etwas beitragen möchte, bitte um Meldung.


Bis zum nächsten Mal
Ihr Sepp Rothwangl


"Der Maulwurf der Geschichte gräbt unauffällig". (Andrei Dmitrijewitsch Sacharow)
PS: Kennt jemand den Sternmull?
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Rundbrief 1 vom 25. 3. 2010

LiebeR GleichgesinnteR,

bitte verfolgen Sie von Zeit zu Zeit die aktualisierten Änderungen auf unserer Webseite. (http://www.calendersign.com/sMH/)
Wir werden dafür eine eigene Domain einrichten.
Als Titel unserer Gruppe wird vorgeschlagen: Agenda für Befreiung aus sexueller und religiöser Demagogie (ABSURD)

Unsere Organisationsform (Verein oder SHG), oder ob wir uns in andere Organisationen eingliedern, ist noch in Diskussion.

In diesem Zusammenhang dürfen wir öffentlich eine Rechtsanwaltskanzlei nennen, die Bereitschaft hat, Opfer der sexuellen Misshandlung und von schweren körperlichen Misshandlungen zu beraten und zu vertreten:  Dr. Vera Weld, Himmelpfortgasse 7, 1010 Wien, Tel. 0699 11503756 Email: weld@vera-weld.com

Frau Dr. Weld steht sowohl einer Sammelklage offen gegenüber, die einem Ausgleich gleichkommt, wird aber auch eine Einzelklage führen, um eine Grundsatzentscheidung herbeizuführen.
Sie wird in Bälde dazu das Muster eines Plädoyers erstellen. Um die Mittel dafür aufzutreiben werden wir Sponsoren auftreiben.
Wir haben ein Orpheus- Zitat für unsere Arbeit übernommen:
"Kann ich die Oberen nicht beugen, so werde ich die Unterwelt bewegen".

Besondere Priorität, neben der Vernetzung der sich nun bildenden Gruppen bildet die Teilnahme von Betroffenen am "Runden Tisch".
Dazu erstellen wir eine Kandidatenliste, aus der wir demokratisch die Teilnehmer nach Maßgabe wählen werden. Bitte melden Sie sich als Kandidat!

Im Zuge unserer Aktivitäten möchten wir unsere weiteren Ziele und Prioritäten klarer formulieren und wir bitten Sie (und jedeN) daran mitzuarbeiten.
Unsere Arbeit zielt nicht nur gegen die katholische Kirche, sondern generell gegen jede Form von sexueller Misshandlung und seelischer Manipulation, welche die Selbstbestimmung von Menschen behindert. Sie richtet sich auch an davon Betroffene in anderen religiösen oder weltanschaulichen Gruppen und Familien.
Die Aufarbeitung derzeitigen Fälle in der katholischen Kirche, die sich als höchste moralische Instanz darstellt, wird ein Beispiel für die Zukunft sein. Wenn dieses Beispiel in "Mauern" und "Vertuschen" versandet, dann liefert es Rechtfertigung für Misshandlungen auch innerhalb der Familien. Die jetzige Situation bietet eine riesige Chance für eine Änderung, denn sexuelle Fixierung ist keine Sünde, sondern erlerntes oder anerzogenes Verhalten, erzeugt Leiden und ist behandlungsbedürftig. Verdrängung oder Sublimierung der Sexualität macht Körper und Psyche krank. Aus diesem Grund sprechen wir auch besonders Betroffene aus dem Täterkreis an, da wir wissen, dass sie einst auch Opfer waren und wollen Ihnen helfen aus dieser Spirale auszusteigen. Bei Kontaktaufnahme mit unserer Anwältin besteht anwaltliche Schweigepflicht.


Kurzfristige Ziele:
Teilnahme von Repräsentanten von Opfern sexueller Misshandlung am "Runden Tisch".
Aufbau einer Organisationsstruktur
Vernetzung mit anderen einschlägigen unabhängigen Organisationen, wie:
"Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt" (www.betroffen.at)
Plattform um Herrn Michael Tfirst (http://michaeltfirst.blogspot.com/)
Weisser Ring (http://www.weisser-ring.at/index2.htm)
Selbsthilfe Vereine und Gruppen wie http://www.opferoffensive.com/, Opfersolidarität
sowie alle Gruppen, die wir erreichen oder sich bei uns melden.


Mittelfristige Ziele und Aktivitäten:
Hilfe für Betroffene sexueller Misshandlungen
Anträge zu Gesetzesänderungen für Aufhebung der Verjährungsfrist und verpflichtende Anzeigepflicht für alle Fälle sexueller oder sexualisierter seelischer Misshandlung
Hilfestellung zur Befreiung Aller, die durch Religionsgemeinschaften an ihrer Selbstbestimmung gehindert werden
Kunst- und Kulturveranstaltungen, Lesungen und Aktionen um auf die Anliegen Betroffener aufmerksam zu machen
Zusammenarbeit mit Medien
Sponsorensuche zur Finanzierung unserer Aktivitäten


Langfristige Ziele:
Aufbrechen der die Gesellschaft gefährdenden Verflechtung von Kirche und Staat
Aufhebung des Konkordats


Um die "Unterwelt", die Medien und die Öffentlichkeit zu mobilisieren und auf unser Thema aufmerksam zu machen, planen wir Aktionen, die wir gemeinsam mit Künstlern, Autoren und Musikern durchführen wollen.

1. Aktion:
31. März 010: POPENOFIKS
Kardinal Schönborn will an diesem Tag einen Klage und Bußgottesdienst gemeinsam mit Missbrauchsopfern abhalten (http://stephanscom.at/termine/datum/2010-03-31/detail/500947)
Was an diesem und dem darauf folgenden Tag geschehen wird, möchten wir noch nicht bekannt geben, aber es wird nicht nur das Wunder einer Wandlung von Wein zu Blut und von Brot zu Fleisch stattfinden.
POPENOFIKS ist ein Anschlag auf das "Katholikenkreuz" am "Platz der Versöhnung" im Grazer Stadtpark
angeregt durch die Grazer Kunstaktion TOPONYMICS (http://www.clemenskrauss.com/html/press.htm)


2. Aktion:
1. April 2010 : Miss- und Mister Wahlen
Ein entspanntes, entkrampftes Treffen zur Vernetzung Betroffener, Interessierter und Förderer (Kostüme oder Masken erwünscht) unter dem Motto "Lachen ist die beste Medizin" und HH (Humor heilt)
Wir wählen die "Miss BRAUCH" und den "ABtUSUS"
Ort (in Wien) und Uhrzeit der Veranstaltung werden wir rechtzeitig bekannt geben und bitten noch um Vorschläge an calendersign@gmx.at


Ihr
Sepp Rothwangl
Agenda für Befreiung aus sexueller und religiöser Demagogie (ABSURD)

"Wer an Absurditäten glaubt, begeht Grausamkeiten." (Voltaire)