Einleitung zu Prophezeiungen

Ein hervorragender Astronom sagte einmal: Zu den einzig ziemlich sicheren Vorhersagen ist die Astronomie im Stande, in dem sie Himmelsereignisse auf Grund der Himmelsmechanik vorausberechnen kann. In diesem Sinne versucht CALENdeRsign christlichen Prophezeiungen, die meist nur vor dem Hintergrund des Sternenhimmels oder des Kalenders zu verstehen sind, auf die Spur zu kommen.

CALENdeRsign bezeichnet die Art und Weise des heutigen Gregorianischen Kalender als Anachronismus. Vor etwa 1500 Jahren wurde seine Jahreszählung  entwickelt und basiert auf astronomischen Perioden mit denen das Geburtsdatum auf eine Zeit festgelegt wurde die mit der vermuteten Wiederkehr von Jesus korrespondiert.
Mehr darüber in Zeitenwende Teil I und Teil II.

CALENdeRsign behauptet, dass die 2000 Jahre Periode benutzt wurde, die ganze Menschheit der Befolgung der christlichen Zeitrechnung zu unterwerfen, die viele alte heidnische Zeitrechnung aufsog.

CALENdeRsign pocht auf die Freiheit der Wahl, mit der sich jeder Mensch die Zeit einteilt, und nicht auf ein blindes Vertrauen auf die immer gleichen Wege, die in alten Weltanschauungen Verehrung fanden.

Gelegentlich wird diese Meinung von CALENdeRsign in den Artikeln zum Ausdruck kommen.
CALENdeRsign argumentiert damit nicht prinzipiell gegen das Christentum, noch möchte es in antireligiöse Polemik verwickelt werden, sondern möchte aufzeigen, dass vieles der Religion keine wirkliche Basis hat.

Das Ziel von CALENdeRsign ist Wissen über die Verbindung von Mythen und Sternkunde zu verbreiten und das Interesse über den wahren Ursprung, die Geschichte und die Zukunft der Zeitrechnung zu fördern.

In diesem Sinne sind auch die Prophezeiung-Seiten zu betrachten, steht doch der Anfang jeder Vorhersage eine Vorausberechnung.

Es ist NICHT Aufgabe von CALENdeRsign das Christentum zu bekämpfen, widerspricht jedoch ein christlichen Dogma unserem Standpunkt, stehen wir standfest zu den Fakten.

Sehen Sie bitte, wie religiöse Vorhersagen die Einrichtung des Kalenders beeinflussten und wie die päpstliche Tradition auf sein Ende abzielt. 

Einleitung
zur astronomischen Interpretation der Apokalypse des Johannes.

Mit innigem Mitgefühl und tiefer Trauer wegen aller Menschen, die getötet wurden, ihre Angehörigen verloren oder sonst wie in die Terrorakt in USA verwickelt waren, wurde diese Einleitung zur astronomischen Interpretation der Offenbarung (Apokalypse) des Johannes verfasst.

Die Umstände des Terror Angriffs vom 11. Sept. und seine drohenden Folgen führen uns allen vor Augen, dass religiöse Themen dabei involviert sind. Wir kennen zwar noch nicht die genauen Beweggründe der Attentäter, aber die ausgesuchten Orte zeigen uns, dass es ein Angriff auf die westliche Zivilisation war, dessen Basis das christliche Abendland war. Die Planer scheinen bei den Attentaten wie Schachspieler bei einem Welt-Turnier vorgegangen zu sein in dem sie mit Pferden (Flugzeugen), Bauernopfern (den Selbstmördern) die Türme (WTC) , die Dame (Pentagon) und den König (Weißes Haus) angriffen. In diesem Terror-Spiel wurden Flugzeuge und Hochhäuser als Waffen eingesetzt, um den Gegner genau ins Herz zu treffen.

Als Beispiel soll diese Beschreibung zeigen, dass man aus beinah jedem Blickwinkel dieses Drama schildern kann. Wie die Attentäter den Termin wirklich planten, wird vielleicht einmal herauskommen, jedenfalls war es ein Dienstag, der dem Planeten Mars gewidmete Tag, der den einstigen griechischen Kriegsgott Ares repräsentiert. Diesen Tag zu wählen wirkt wie die Handschrift auf einer Kriegserklärung. Der Angriff vom 11. Sept. zeigt deutlich die Gefahren von religiösem Fundamentalismus, der seine Macht auf Erden von der Kraft Gottes herleitet, und die Menschen manipuliert auf diesem Weg den Teufel zu bekämpfen. Tatsächlich bezeichnen beide Kontrahenten einander als Satan. Und beide scheinen ein echt teuflisches Spiel zu spielen.

Wenn man in den Schlagzeilen der Medien "The day after" oder die Regierenden zum Kreuzzug aufrufen, so wird offensichtlich, dass auch die christliche Seite zu mobilisieren beginnt und ins Spiel einsteigen will. Mein Aufruf und mein Lebenszweck gilt der Warnung vor den Gefahren von Rollenspielen in jeder Beziehung. Ein Rollenspiel das christliche Wurzeln benutzt, ist gefährlich für jeden der es zu spielen versucht, denn es gibt ein noch immer verborgenes christliches Fundament, das uns alle unbewusst steuert: Der Gregorianische Kalender. Dieser ursprünglich religiöse Kalender schreibt uns jeden Tag und jedes Jahr vor. Aber seine Jahreszählung wurde eingerichtet, um die Offenbarung des Johannes zu erfüllen, eine sehr mächtige und furchterregende Prophezeiung.

Ich möchte davor warnen im Denkrahmen der Offenbarung oder des Nostradamus die Ereignisse des 11. Sept. zu interpretieren, weil es zu billig ist in den vier Flugzeugen die vier apokalyptischen Reiter zu sehen, in "Ground Zero" von Manhattan den Schacht in den Abgrund aus dem der Rauch aufsteigt die fünfte Posaune, oder in den Zwillingstürmen des WTC die beiden Brüder des Nostradamus.

Sieht man die Tragödie nämlich aus dieser Sicht, geht das Drama weiter wie die Prophezeiung sagt und willentlich erfüllen wir sie und zerstören unsere schöne Welt. Das Ziel sollte lauten: Aus dem Denkmuster der Rache aussteigen! Auf sie folgt nur die Rache auf die Rache ...usw. Auge um Auge macht die ganze Welt blind, und Zahn um Zahn macht sie stumm. (Es fehlt noch, sich gegenseitig auch eine aufs Ohr hauen, damit sie auch taub wird. Damit wären wir zurück auf der Stufe der drei bekannten Affen). Warum nicht aussteigen aus diesem religiös geprägten Regelkreis, der persönliches nationales Verhalten mit Gottesfurcht, Jenseits- und Himmelsglauben verknüpft. Warum nicht eine Zeitrechnung nur zum Messen der Zeit und nicht als Zwangsjacke für Tradition und Religion verwenden. Was also in der Folge gezeigt werden soll ist der astronomischen und kalendarische Inhalt der Offenbarung, der er existiert ohne Zweifel! Lasst uns diesen gefährlichen religiösen Plan bewusst machen, wenn wir auf diese noch verborgene Wahrheit schauen. Eine unbekannte Gefahr ist gefährlicher als eine bewusste. Jeder kann nachher immer noch entscheiden, ob er dann noch wie der Erzengel Michael mit dem Flammenschwert kämpfen will.

Beim Blick in die Offenbarung benutzte ich den Schlüssel, den Johannes von Patmos selbst hinterlies, wenn er schrieb: "Die sieben Sterne sind die sieben Geister, sind die sieben Gemeinden..." Damit wird die Offenbarung zur astronomischen Botschaft, die sorgfältig durch Nutzung von Archäoastronomie und Mythologie entschlüsselt werden kann.

In Vorwegnahme der Ergebnisses dieser Untersuchung erscheint die Apokalypse wie ein Werkzeug, das die Gläubigen versklavte, wenn sie den religiösen Führern wie Schafe folgten, wie es bei den Kreuzzügen des Mittelalters geschah. Warum soll nicht verweigern werden, weiterhin eines dieser Schafe zu sein. Warum nicht bewusster und vorsichtiger sein, wenn etwas so fischelt wie jetzt .

Die Einrichtung der Jahreszählung verursacht nämlich ein ähnliches Problem, wie der Millenniums Virus in den veralteten Computerprogrammen. Mit anderen Worten: Der Gregorianische Kalender ist nicht " New Age" tauglich. Weil nämlich die Jahreszählung eingerichtet wurde, um Inhalte der Offenbarung mit dem Jahr 2000 zu erfüllen wird sie zu einer gefährlichen Zeitbombe, die jedoch mit ihrer Enthüllung entschärft werden kann. Folglich wird es nicht möglich sein, diesen Kalender, anderen Religionen, speziell der islamischen, aufzuzwingen. Ein Ausweg aus dieser Diskrepanz könnte die Entwicklung einer neuen nichtreligiösen neutralen Zeitrechnung sein, die einfach und für jeden annehmbar ist und die ohne Kollision die Wende in ein neues Zeitalter schafft.

Es wäre leicht einen Weltkrieg zu verweiden, wenn man alle Waffen wegsperren könnte, aber um den Inhalt eines Kalenders als geistige Waffe zu entschärfen, braucht man ihn nur als Fiktion enttarnen. Der Gläubige vermag dann zu erkennen, dass seine Angst oder vermeintliche Macht inhaltslos ist und kann sich furchtlos einer neuer Sichtweise für ein neue Zeitdimension zuwenden, die ihm im alten Gedankengebäude auch unter dem Namen Säkularisierung nicht möglich ist.
Sepp Rothwangl 17-9-01 CEPP 245992