STERNZEIT
in Kalendern, Mythen und Religion
Die Wahrheit hinter Anno Domini
von Sepp Rothwangl
© im Jahr - 666 CEP
Derzeit in Druck und in Bälde lieferbar
in Kalendern, Mythen und Religion
Die Wahrheit hinter Anno Domini
von Sepp Rothwangl
© im Jahr - 666 CEP
Derzeit in Druck und in Bälde lieferbar
Kurzbeschreibung
Das Buch eröffnet dem Leser ein neues Fenster auf die Geschichte der Zeitrechnung und ihre Verknüpfung mit Mythen und Sternkunde. Durch die Betrachtung, wie seit uralter Zeit die Menschen die Zeit maßen, macht das Buch im strengen Sinn des Wortes Epoche, und lädt den Leser ein zu erkennen, wie aus dem Lauf der Sterne Geschichten entstanden, und wie aus astronomischen Regeln Himmelskulte und Religionen geboren wurden, die bis heute die irdische Macht durch den Einfluss der großen Weltreligionen legitimieren.
Das reich bebilderte Buch führt auf eine Reise vom Teufelstein in der Steiermark rund um die Welt bis ins antike Griechenland. Auf diesem Weg zeigt Rothwangl weltweite Parallelen in den Mythen und Märchen, deren Rätsel logisch gelöst werden und sich schlüssig als astronomische Phänomene herausstellen. Das führt den Leser geradewegs herauf zum Jahr 2000. Dionysius Exiguus, der Erfinder der jetzigen Jahreszählung, hat Anno Domini nicht aus Unkenntnis oder gar zufällig eingerichtet, sondern in Abzielung auf einen kosmischen Endpunkt, den er sich als Wiederkehr des Großen Jahres vorstellte: Eine seltene Ansammlung der klassischen Planeten im Jahr 2000 ist der Tag, an welchem sich nach Vorstellung der alten Weltanschauungen die einstigen Himmelsgötter, die Zeitbringer, treffen, und wo die Zeit von Neuem beginnt. Nur scheinbar zählen die Jahre ab Christi Fleischwerdung, in Wahrheit aber zielen sie auf einen vermuteten Jüngsten Tag, der mit dem Ende des christlichen Fischezeitalters (ICHTHYS) einhergeht. Wenn tatsächlich eine neue Zeit begonnen hat, dann ist das erste Erwachen des Zeitalters Wassermann eine Zeit um uralte Mythen zu verstehen, eine Zeit für einen weiteren Schritt der Menschheit auf Planet Erde durch die Sterne.
270 Seiten; 175 Abbildungen; online 16 MB .pdf
Das Buch eröffnet dem Leser ein neues Fenster auf die Geschichte der Zeitrechnung und ihre Verknüpfung mit Mythen und Sternkunde. Durch die Betrachtung, wie seit uralter Zeit die Menschen die Zeit maßen, macht das Buch im strengen Sinn des Wortes Epoche, und lädt den Leser ein zu erkennen, wie aus dem Lauf der Sterne Geschichten entstanden, und wie aus astronomischen Regeln Himmelskulte und Religionen geboren wurden, die bis heute die irdische Macht durch den Einfluss der großen Weltreligionen legitimieren.
Das reich bebilderte Buch führt auf eine Reise vom Teufelstein in der Steiermark rund um die Welt bis ins antike Griechenland. Auf diesem Weg zeigt Rothwangl weltweite Parallelen in den Mythen und Märchen, deren Rätsel logisch gelöst werden und sich schlüssig als astronomische Phänomene herausstellen. Das führt den Leser geradewegs herauf zum Jahr 2000. Dionysius Exiguus, der Erfinder der jetzigen Jahreszählung, hat Anno Domini nicht aus Unkenntnis oder gar zufällig eingerichtet, sondern in Abzielung auf einen kosmischen Endpunkt, den er sich als Wiederkehr des Großen Jahres vorstellte: Eine seltene Ansammlung der klassischen Planeten im Jahr 2000 ist der Tag, an welchem sich nach Vorstellung der alten Weltanschauungen die einstigen Himmelsgötter, die Zeitbringer, treffen, und wo die Zeit von Neuem beginnt. Nur scheinbar zählen die Jahre ab Christi Fleischwerdung, in Wahrheit aber zielen sie auf einen vermuteten Jüngsten Tag, der mit dem Ende des christlichen Fischezeitalters (ICHTHYS) einhergeht. Wenn tatsächlich eine neue Zeit begonnen hat, dann ist das erste Erwachen des Zeitalters Wassermann eine Zeit um uralte Mythen zu verstehen, eine Zeit für einen weiteren Schritt der Menschheit auf Planet Erde durch die Sterne.
270 Seiten; 175 Abbildungen; online 16 MB .pdf
Biographie des Autors
Sepp Rothwangl, fünfzig Jahre vor Beginn des neuen Millenniums geboren, ist freier österreichischer wissenschaftlicher Autor und verfasste zwei Bücher über Zeitrechnung, Mythen und kulturelle Astronomie, zahlreiche Artikel in wissenschaftlichen Journalen und hält Vorträge auf relevanten Symposien.
Seit seiner Jugend beobachtete er die alt überlieferten Bräuche und Traditionen, bis seine Berufung und spezielles Interesse einem vorgeschichtlichen Kalenderstein seiner Heimat galt. Hier begann eine intensive Forschungstätigkeit über Zeit, Zeitrechnung, Sternkunde und Mythen.
Rothwangls Studien werfen neue, fesselnde und provokante Gesichtspunkte auf. Das Studium von Archäoastronomie, Mythen und ihre Ausstrahlung zusammen mit den Ergebnissen rund um die Erstellung von Anno Domini, erlauben ihm, einen neuen Einblick in vergangene Kulturen, die Zeitrechnungen der Menschheit und die Weltanschauungen vergangener, aber auch eines neuen Zeitalters zu eröffnen.
Inhaltsangabe
Danksagung
Vorwort
1. Der Teufelstein
2. Die Bewegungen der Erde
3. Das Entstehen der Kulturen auf der Grundlage von Sternkunde
4. Die Zeitalter: Stier, Widder, Fische
5. Das Sonnensystem
6. Was ist ein Kalender?
7. Planeten, Götter, Mythen und zeitliche Perioden
8. Hase und Igel
9. Die Milchstrasse
10. Die wiederholten Theogonien und Erschaffungen der Welt
11. Sex und Gender in Sternen und Kalender
12. Die Entdeckung der Präzessionsrate
13. Die Lehre vom Großen Jahr und der ewigen Wiederkehr
14. Ein Tag in 216 Jahren, drei Tage pro Dekan
15. Genesis, Siebentagewoche und Anno Mundi 6000
16. Die astro-mythologische Interpretation der Johannesapokalypse
17. Aryabhata und das Kali Yuga, Abu Mashar und die Flut
18. Das Weltbild des Dionysius Exiguus und die Festlegung von Anno Domini
19. Millenarismus, Chiliasmus, Mahdi, Maya Long Count.
20. Fehlen im Mittelalter Jahrhunderte?
21. Jahr 2000: fatale und schräge Auswüchse
22. Die Malachias Prophetie
23. Wann beginnt das Zeitalter Wassermann?
24. Die Zukunft der Zeit und der Zeitrechnung
25. Anhang: Lateinischer Textes des CYCLUS DECEMNOVENNALIS DIONYSII
Danksagung
Das vorliegende Buch ist das Ergebnis von etwa dreißigjähriger Forschung gepaart mit jüngeren Erfahrungen des Internet-Projects von CALENdeRsign, den Diskussionsgruppen CALNDR-List und HASTRO-L. Es ist daher fast unmöglich allen namentlich zu danken, die dieses Projekt beeinflusst haben. Es enthält teilweise komplett neu überarbeite Artikel meiner Bücher STERNSTUNDE 2000“ und „WIRKLICHT“, jedoch ohne die lokalen und persönlichen Bezüge. Trotzdem stellt das Buch den Lesern den Teufelstein vor, ein wichtiges archäoastronomisches österreichisches Denkmal, der das erste Objekt für mich war, um die Wechselwirkungen von Himmelslauf Kalender und Mythen zu verstehen. Dem Teufelstein verdanke ich die Bekanntschaft mit Prof. Hans Michael Maitzen und Prof. Wolfhard Schlosser, die oft mit Rat und Tat zur Seite standen. Als Mitglied von SEAC (European Society for Astronomy in Culture) konnte ich bei den Tagungen dieser Gesellschaft oder bei INSAP eine Menge Erfahrungen sammeln und lernen.
Die letztendliche Entscheidung dieses Buch zu schreiben verdanke ich Frau Danielle Brown, die mir großen Ansporn gab, dieses Buch zu verfassen. Im Besonderen danke ich aber meiner Frau und meinen Kindern für ihre Geduld. Zuletzt danke ich meinen unbekannten Vorfahren, denen ich das Schicksal oder den Zufall verdanke, dass ich einige Ergebnisse fand, die in diesem Buch vorgestellt werden.
Vorwort
Die größte Versuchung ist es, den Traum mit der Realität zu vermengen;
die größte Niederlage ist, Träume zugunsten der Realität zu opfern.
Der Untersuchungsgegenstand ist seiner Natur nach ein Hologramm, etwas,
das sich dem Verstand als Ganzes erschließen muss.
Herta von Dechend: Die Mühle des Hamlet
Mein erster Kontakt mit Archäoastronomie erfolgte vor fast vierzig Jahren, als ich meinen örtlichen Rechtsanwalt Dr. Hubert Stolla kennen lernte, der ein enormer Kenner von lokalen und ländlichen Sagen war, jedoch weniger Kenntnis von Astronomie hatte, aber immer vermutete, dass hinter den Sagen Sternkunde versteckt sein könnte.
Mein Zuhause, hoch in den steirischen Bergen, das mich mit dem täglichen Brot für die Familie versorgte, bot mir auch oft einen klaren Blick zum Sternenhimmel, frei von Smog und Streulicht, wie ihn die Menschen in alter Zeit hatten, wie er aber in den Städten nicht mehr gegeben ist. Die Beschäftigung mit Forstwirtschaft zwingt in Zeiträumen zu planen, die weit über ein Menschenleben hinausgehen und hat vielleicht meinen Versuch ausgelöst die Dinge in einem etwas anderen Licht zu sehen.
Die oft stundenlange Betrachtung des Sternenhimmels und die Frage, was er für Menschen bedeutete, denen unsere heutigen Erkenntnisse fehlten, brachten mich langsam zu Sichtweisen, die vieles von unserem kulturellen astronomischen Erbe verständlich machen, dessen Verbreitung auch Absicht dieses Buches ist. Mein Versuch, Erscheinungsformen von Kulturen und Religionen aus dem Blickwinkel der Sternenkunde zu betrachten, ist und kann jedoch nicht umfassend sein. Die Betrachtung von den Warten der Archäoastronomie bzw. der Kalenderkunde und Mythologie aus erscheint mir überaus spannend. Durch die verschiedenen Blickwinkel aber wiederholt sich im Buch manchmal ein und dasselbe Thema, was der Leser hoffentlich verzeiht.
Dieses Buch erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und absolute Wahrheit. Es versucht, Licht in gewisse bisher verborgene Bereiche zu bringen, die oft tief im Unbewussten und in unseren Mythen schlummern. Es beleuchtet Kultur und Religionen aus dem Blickwinkel der antiken Sternkunde, die teilweise in Mythen überliefert sind. Doch Mythen und Märchen sind das Unterbewusstsein der Kulturen und Völker. Licht in dieses Unterbewusstsein zu bringen kann für manche beunruhigend, beängstigend und störend sein. Andere nehmen es freudig, erhellend, befreiend, eben bewusst machend, wahr. Es kann einen Bewusstwerdungsprozess auslösen, der bekanntlich meist am Beginn mit Schmerzen oder Enttäuschung verbunden ist. Erkenntnis ist aber das einzige, das Angst besiegen kann, wenn man die Ursache erkannt hat und zu handeln gewillt ist.
Schließlich finden Desillusion und Enttäuschung ein gutes Ende, wenn man die Wahrheit erkennt, und Enttäuschung aufhört und das Ende der Täuschung da ist. Ich glaube nicht zu viel zu versprechen, wenn ich behaupte, in diesem Buch den größten Schwindel der letzten 2000 Jahre aufzudecken.
Viele Aussagen dieses Buches erscheinen als Spekulationen, was sie im wahrsten Sinn des Wortes auch sind, nämlich Sichtweisen. Sichtweisen aus meiner Sicht und der, wie unsere Vorfahren, von denen uns nur Mythen und Märchen geblieben sind, die Welt betrachteten. Vieles davon ist noch in uns lebendig, und eines ist gleich geblieben seit Jahrtausenden: Die Art, wie wir denken und fühlen. Diese ”Hardware” in uns Menschen hat sich kaum verändert im Lauf der letzten Jahrtausende. Verändert hat sich jedoch in enormer Weise die ”Software”, das Wissen, die Kultur und wie wir mit unserer Realität und Umwelt umgehen.
Die Aufgabe dieses Buches soll nicht sein, Anleitungen zu geben, wie wir uns und die Umwelt behandeln sollen. Dies möge am besten jeder für sich selber herausfinden und entscheiden, um seinen eigenen Weg zu gehen. Aufgabe dieses Buches soll es sein, aufzuzeigen, wie spät es ist! Aufzuzeigen, wie spät es ist auf der Himmelsuhr, wie sie von unseren Ahnen erahnt, erkannt und in Mythen beschrieben wurde. Das Bewusstsein zu schaffen, vor welch gewaltiger Stunde des Universums wir stehen, erscheint mir genug. Dies kann mithelfen, auch für uns und unsere Erde die Weichen neu zu stellen, ähnlich einer Firma, die am Jahresende Bilanz macht, um die Vergangenheit zu bewerten und für die Zukunft eine neue Strategie zu finden.
Es liegt mir fern, drohendes Unheil zu prophezeien, obwohl ich einige Gefahren in der Zukunft sehe, oder die Zukunft nur positiv und in den buntesten Farben zu zeichnen. Die Zukunft wird so sein, wie wir sie gestalten und das Schicksal es zulässt. Ich möchte den Blick und das Verständnis für große Zusammenhänge in der Vergangenheit in Kulturen und Religionen schärfen und damit ein Bewusstsein für die Basis schaffen, mit der wir bisher das Überleben geschafft haben. Das Überleben, das Weiterleben in einer lebenswerten Welt scheint mir das wichtigste Ziel auf Erden.
Kulturelle Astronomie hat nichts mit der heute gängigen Astrologie und Horoskopen zu tun, und schon gar nichts mit Wahrsagerei, obwohl viele Begriffe gleich lauten und daher zu Verwechslungen führen können. Der Unterschied zwischen beiden ist wohl der, dass die Archäoastronomie sich auf zeitliche bzw. räumliche Aussagen beschränkt, die Astrologie aber eine Art Fortführung alter Religionen ist, die sich “abergläubisch” auch schicksalhafter Aussagen seelischer und charakterlicher Art anmaßt.
Für die meisten Menschen ist es ein großes Problem zu verstehen, wie die Zeitrechnung funktioniert, da Sternkunde in der schulischen Ausbildung meist fehlt und die wildesten Spekulationen über den Kosmos zirkulieren. Dieses Buch ist hoffentlich ein kleiner Beitrag einigen Aberglauben auszulöschen.
Eine große Rolle spielt in jedem Leben, so auch in meinem der Zufall, der durch willkürliche Ereignisse ausgelöst wird, die vielleicht mit Schicksal oder Bestimmung gleichgesetzt werden können. So ein Zufall stand am Beginn all meiner Studien über alter Sternkunde und Mythen. Diese Forschung wurde beinahe Obsession und hat seinen Grund in einer seltsamen geheimen Tradition über Jahrhunderte innerhalb meiner Familie. Die ganze Botschaft, dieser Überlieferung kann nicht eröffnet werden, denn das scheint mir zu gefährlich, weil ich vieles davon selbst nicht entschlüsseln konnte. Aber Teile dieses Geheimnisses vorsichtig zu offenbaren, ohne damit jemand zu verletzen, oder selbst verletzt zu werden, scheint mein Schicksal zu sein und ist die Aufgabe dieses Buches.
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Sepp Rothwangl, fünfzig Jahre vor Beginn des neuen Millenniums geboren, ist freier österreichischer wissenschaftlicher Autor und verfasste zwei Bücher über Zeitrechnung, Mythen und kulturelle Astronomie, zahlreiche Artikel in wissenschaftlichen Journalen und hält Vorträge auf relevanten Symposien.
Seit seiner Jugend beobachtete er die alt überlieferten Bräuche und Traditionen, bis seine Berufung und spezielles Interesse einem vorgeschichtlichen Kalenderstein seiner Heimat galt. Hier begann eine intensive Forschungstätigkeit über Zeit, Zeitrechnung, Sternkunde und Mythen.
Rothwangls Studien werfen neue, fesselnde und provokante Gesichtspunkte auf. Das Studium von Archäoastronomie, Mythen und ihre Ausstrahlung zusammen mit den Ergebnissen rund um die Erstellung von Anno Domini, erlauben ihm, einen neuen Einblick in vergangene Kulturen, die Zeitrechnungen der Menschheit und die Weltanschauungen vergangener, aber auch eines neuen Zeitalters zu eröffnen.
Inhaltsangabe
Danksagung
Vorwort
1. Der Teufelstein
2. Die Bewegungen der Erde
3. Das Entstehen der Kulturen auf der Grundlage von Sternkunde
4. Die Zeitalter: Stier, Widder, Fische
5. Das Sonnensystem
6. Was ist ein Kalender?
7. Planeten, Götter, Mythen und zeitliche Perioden
8. Hase und Igel
9. Die Milchstrasse
10. Die wiederholten Theogonien und Erschaffungen der Welt
11. Sex und Gender in Sternen und Kalender
12. Die Entdeckung der Präzessionsrate
13. Die Lehre vom Großen Jahr und der ewigen Wiederkehr
14. Ein Tag in 216 Jahren, drei Tage pro Dekan
15. Genesis, Siebentagewoche und Anno Mundi 6000
16. Die astro-mythologische Interpretation der Johannesapokalypse
17. Aryabhata und das Kali Yuga, Abu Mashar und die Flut
18. Das Weltbild des Dionysius Exiguus und die Festlegung von Anno Domini
19. Millenarismus, Chiliasmus, Mahdi, Maya Long Count.
20. Fehlen im Mittelalter Jahrhunderte?
21. Jahr 2000: fatale und schräge Auswüchse
22. Die Malachias Prophetie
23. Wann beginnt das Zeitalter Wassermann?
24. Die Zukunft der Zeit und der Zeitrechnung
25. Anhang: Lateinischer Textes des CYCLUS DECEMNOVENNALIS DIONYSII
Danksagung
Das vorliegende Buch ist das Ergebnis von etwa dreißigjähriger Forschung gepaart mit jüngeren Erfahrungen des Internet-Projects von CALENdeRsign, den Diskussionsgruppen CALNDR-List und HASTRO-L. Es ist daher fast unmöglich allen namentlich zu danken, die dieses Projekt beeinflusst haben. Es enthält teilweise komplett neu überarbeite Artikel meiner Bücher STERNSTUNDE 2000“ und „WIRKLICHT“, jedoch ohne die lokalen und persönlichen Bezüge. Trotzdem stellt das Buch den Lesern den Teufelstein vor, ein wichtiges archäoastronomisches österreichisches Denkmal, der das erste Objekt für mich war, um die Wechselwirkungen von Himmelslauf Kalender und Mythen zu verstehen. Dem Teufelstein verdanke ich die Bekanntschaft mit Prof. Hans Michael Maitzen und Prof. Wolfhard Schlosser, die oft mit Rat und Tat zur Seite standen. Als Mitglied von SEAC (European Society for Astronomy in Culture) konnte ich bei den Tagungen dieser Gesellschaft oder bei INSAP eine Menge Erfahrungen sammeln und lernen.
Die letztendliche Entscheidung dieses Buch zu schreiben verdanke ich Frau Danielle Brown, die mir großen Ansporn gab, dieses Buch zu verfassen. Im Besonderen danke ich aber meiner Frau und meinen Kindern für ihre Geduld. Zuletzt danke ich meinen unbekannten Vorfahren, denen ich das Schicksal oder den Zufall verdanke, dass ich einige Ergebnisse fand, die in diesem Buch vorgestellt werden.
Vorwort
Die größte Versuchung ist es, den Traum mit der Realität zu vermengen;
die größte Niederlage ist, Träume zugunsten der Realität zu opfern.
Der Untersuchungsgegenstand ist seiner Natur nach ein Hologramm, etwas,
das sich dem Verstand als Ganzes erschließen muss.
Herta von Dechend: Die Mühle des Hamlet
Mein erster Kontakt mit Archäoastronomie erfolgte vor fast vierzig Jahren, als ich meinen örtlichen Rechtsanwalt Dr. Hubert Stolla kennen lernte, der ein enormer Kenner von lokalen und ländlichen Sagen war, jedoch weniger Kenntnis von Astronomie hatte, aber immer vermutete, dass hinter den Sagen Sternkunde versteckt sein könnte.
Mein Zuhause, hoch in den steirischen Bergen, das mich mit dem täglichen Brot für die Familie versorgte, bot mir auch oft einen klaren Blick zum Sternenhimmel, frei von Smog und Streulicht, wie ihn die Menschen in alter Zeit hatten, wie er aber in den Städten nicht mehr gegeben ist. Die Beschäftigung mit Forstwirtschaft zwingt in Zeiträumen zu planen, die weit über ein Menschenleben hinausgehen und hat vielleicht meinen Versuch ausgelöst die Dinge in einem etwas anderen Licht zu sehen.
Die oft stundenlange Betrachtung des Sternenhimmels und die Frage, was er für Menschen bedeutete, denen unsere heutigen Erkenntnisse fehlten, brachten mich langsam zu Sichtweisen, die vieles von unserem kulturellen astronomischen Erbe verständlich machen, dessen Verbreitung auch Absicht dieses Buches ist. Mein Versuch, Erscheinungsformen von Kulturen und Religionen aus dem Blickwinkel der Sternenkunde zu betrachten, ist und kann jedoch nicht umfassend sein. Die Betrachtung von den Warten der Archäoastronomie bzw. der Kalenderkunde und Mythologie aus erscheint mir überaus spannend. Durch die verschiedenen Blickwinkel aber wiederholt sich im Buch manchmal ein und dasselbe Thema, was der Leser hoffentlich verzeiht.
Dieses Buch erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und absolute Wahrheit. Es versucht, Licht in gewisse bisher verborgene Bereiche zu bringen, die oft tief im Unbewussten und in unseren Mythen schlummern. Es beleuchtet Kultur und Religionen aus dem Blickwinkel der antiken Sternkunde, die teilweise in Mythen überliefert sind. Doch Mythen und Märchen sind das Unterbewusstsein der Kulturen und Völker. Licht in dieses Unterbewusstsein zu bringen kann für manche beunruhigend, beängstigend und störend sein. Andere nehmen es freudig, erhellend, befreiend, eben bewusst machend, wahr. Es kann einen Bewusstwerdungsprozess auslösen, der bekanntlich meist am Beginn mit Schmerzen oder Enttäuschung verbunden ist. Erkenntnis ist aber das einzige, das Angst besiegen kann, wenn man die Ursache erkannt hat und zu handeln gewillt ist.
Schließlich finden Desillusion und Enttäuschung ein gutes Ende, wenn man die Wahrheit erkennt, und Enttäuschung aufhört und das Ende der Täuschung da ist. Ich glaube nicht zu viel zu versprechen, wenn ich behaupte, in diesem Buch den größten Schwindel der letzten 2000 Jahre aufzudecken.
Viele Aussagen dieses Buches erscheinen als Spekulationen, was sie im wahrsten Sinn des Wortes auch sind, nämlich Sichtweisen. Sichtweisen aus meiner Sicht und der, wie unsere Vorfahren, von denen uns nur Mythen und Märchen geblieben sind, die Welt betrachteten. Vieles davon ist noch in uns lebendig, und eines ist gleich geblieben seit Jahrtausenden: Die Art, wie wir denken und fühlen. Diese ”Hardware” in uns Menschen hat sich kaum verändert im Lauf der letzten Jahrtausende. Verändert hat sich jedoch in enormer Weise die ”Software”, das Wissen, die Kultur und wie wir mit unserer Realität und Umwelt umgehen.
Die Aufgabe dieses Buches soll nicht sein, Anleitungen zu geben, wie wir uns und die Umwelt behandeln sollen. Dies möge am besten jeder für sich selber herausfinden und entscheiden, um seinen eigenen Weg zu gehen. Aufgabe dieses Buches soll es sein, aufzuzeigen, wie spät es ist! Aufzuzeigen, wie spät es ist auf der Himmelsuhr, wie sie von unseren Ahnen erahnt, erkannt und in Mythen beschrieben wurde. Das Bewusstsein zu schaffen, vor welch gewaltiger Stunde des Universums wir stehen, erscheint mir genug. Dies kann mithelfen, auch für uns und unsere Erde die Weichen neu zu stellen, ähnlich einer Firma, die am Jahresende Bilanz macht, um die Vergangenheit zu bewerten und für die Zukunft eine neue Strategie zu finden.
Es liegt mir fern, drohendes Unheil zu prophezeien, obwohl ich einige Gefahren in der Zukunft sehe, oder die Zukunft nur positiv und in den buntesten Farben zu zeichnen. Die Zukunft wird so sein, wie wir sie gestalten und das Schicksal es zulässt. Ich möchte den Blick und das Verständnis für große Zusammenhänge in der Vergangenheit in Kulturen und Religionen schärfen und damit ein Bewusstsein für die Basis schaffen, mit der wir bisher das Überleben geschafft haben. Das Überleben, das Weiterleben in einer lebenswerten Welt scheint mir das wichtigste Ziel auf Erden.
Kulturelle Astronomie hat nichts mit der heute gängigen Astrologie und Horoskopen zu tun, und schon gar nichts mit Wahrsagerei, obwohl viele Begriffe gleich lauten und daher zu Verwechslungen führen können. Der Unterschied zwischen beiden ist wohl der, dass die Archäoastronomie sich auf zeitliche bzw. räumliche Aussagen beschränkt, die Astrologie aber eine Art Fortführung alter Religionen ist, die sich “abergläubisch” auch schicksalhafter Aussagen seelischer und charakterlicher Art anmaßt.
Für die meisten Menschen ist es ein großes Problem zu verstehen, wie die Zeitrechnung funktioniert, da Sternkunde in der schulischen Ausbildung meist fehlt und die wildesten Spekulationen über den Kosmos zirkulieren. Dieses Buch ist hoffentlich ein kleiner Beitrag einigen Aberglauben auszulöschen.
Eine große Rolle spielt in jedem Leben, so auch in meinem der Zufall, der durch willkürliche Ereignisse ausgelöst wird, die vielleicht mit Schicksal oder Bestimmung gleichgesetzt werden können. So ein Zufall stand am Beginn all meiner Studien über alter Sternkunde und Mythen. Diese Forschung wurde beinahe Obsession und hat seinen Grund in einer seltsamen geheimen Tradition über Jahrhunderte innerhalb meiner Familie. Die ganze Botschaft, dieser Überlieferung kann nicht eröffnet werden, denn das scheint mir zu gefährlich, weil ich vieles davon selbst nicht entschlüsseln konnte. Aber Teile dieses Geheimnisses vorsichtig zu offenbaren, ohne damit jemand zu verletzen, oder selbst verletzt zu werden, scheint mein Schicksal zu sein und ist die Aufgabe dieses Buches.
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